Chinesische Börsenwoche: Moderater Aufschwung und politische Spannung
Zu Beginn der Woche zeigen die chinesischen Börsen eine positive Tendenz. Der CSI-300-Index, eine wichtige Messgröße für die bedeutendsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen, legte am Montag um 0,6 Prozent zu. Auch in Hongkong setzte sich die Aufwärtsbewegung des Hang-Seng-Index fort, der kurz vor Börsenschluss um 0,55 Prozent gestiegen war. Besonders bemerkenswert: Der Index durchbrach vorübergehend die 25.000-Punkte-Marke, den höchsten Stand seit Anfang 2022.
Marktbeobachter erwarten eine Fortsetzung des Aufschwungs in Hongkong, wobei Technologieaktien im Mittelpunkt des Interesses stehen. Vermehrte Investitionen aus dem chinesischen Festland scheinen den Süden, wo viele Tech-Unternehmen beheimatet sind, weiter zu beflügeln.
In Japan herrschte hingegen Ruhe an der Börse, da dort aufgrund eines Feiertags keine Handelsaktivitäten stattfanden. An den politischen Fronten gibt es jedoch Neuigkeiten: Die Regierungskoalition von Ministerpräsident Shigeru Ishiba musste bei der Oberhauswahl eine Schlappe hinnehmen. Trotz des Verlusts der Mehrheit plant Ishiba, die Führung weiterhin zu behaupten, auch nachdem seine Koalition bereits im Oktober zur Minderheitsregierung degradiert wurde.
Unterdessen verzeichnete der australische S&P/ASX 200 einen Rückgang um 1,02 Prozent. In Sydney drückte insbesondere der Druck auf Finanzaktien den Index ins Minus.

