Chinas Zögern beim US-geführten Friedensrat: Eine zurückhaltende Reaktion auf die Einladung
Die chinesische Regierung hat jüngst die Einladung der Vereinigten Staaten zur Teilnahme am sogenannten Friedensrat für den Gazastreifen erhalten, wie ein Sprecher des Außenministeriums in Peking bekanntgab. Ungewiss bleibt jedoch, ob China dieses Angebot annehmen wird, da weitere Details bisher ausblieben.
Peking hat sich in der Vergangenheit klar für eine Zweistaatenlösung im Nahostkonflikt ausgesprochen und signalisiert seine Bereitschaft, gemeinsam mit internationalen Partnern an einem dauerhaften Frieden in der Region zu arbeiten. Dabei sparte die chinesische Regierung nicht mit Kritik an Israels Aktionen im Gazastreifen, was die diplomatischen Beziehungen zusätzlich nuanciert.
Der Friedensrat gilt als eine Schlüsselkomponente der zweiten Phase des Friedensplans von US-Präsident Donald Trump für den Gazastreifen. Ziel dieser Phase ist ein dauerhaftes Kriegsende sowie die Entwaffnung der Hamas - ein Vorhaben, das auf Widerstand der islamistischen Organisation stößt. Zahlreiche weitere Staaten sind bereits zu diesen Verhandlungen geladen, was die Bedeutung des Treffens unterstreicht.

