China zelebriert Stärke mit militärischem Pomp: Xi Jinping setzt auf Weltklasse-Armee
Chinas Hauptstadt Peking wurde Schauplatz einer eindrucksvollen Militärparade anlässlich des 80. Jahrestags des Endes des Zweiten Weltkriegs. Die Volksbefreiungsarmee, flankiert von hochmodernen Waffensystemen, marschierte in majestätischer Formation am Platz des Himmlischen Friedens vorbei. Staats- und Parteichef Xi Jinping betonte die Notwendigkeit einer leistungsfähigen Armee zur Sicherung der nationalen Souveränität und rief dennoch nachdrücklich zum Frieden auf.
Inmitten der umfangreichen Militärerschau standen Staatsführer wie Wladimir Putin und Kim Jong Un aus Russland und Nordkorea an Xis Seite. Trotz der anwesenden Mächtigen unterließ es die westliche politische Elite, dem Spektakel beizuwohnen. Robert Fico, der slowakische Premierminister, blieb der einzige EU-Repräsentant unter den Gästen.
Donald Trump, ehemaliger US-Präsident, nutzte die Gelegenheit, um Xi Jinping auf vergangene amerikanische Opfer im Kampf gegen Japan hinzuweisen. Dies geschah in seinem Netzwerk Truth Social. Trump beschuldigte Xi der Konspiration gegen die USA, woraufhin der Kreml einem solchen Vorwurf vehement widersprach.
Die Parade warf auch ein Licht auf Chinas neueste militärische Errungenschaften – von Laserkanonen bis zu Überschallraketen. Prägnante Neuentwicklungen wie mobile Laser zur Drohnenabwehr und Drohnen für maritime Operationen wurden vorgestellt. Diese technologischen Fortschritte untermauern Chinas Streben, eine führende Rolle auf der globalen Bühne der Militärtechnik einzunehmen.
Gleichzeitig intensivierten Putin und Kim in bilateralen Gesprächen ihre Beziehung, wobei Kim die Unterstützung Nordkoreas für Russland in Aussicht stellte. Die historische Dimension, die der Veranstaltung innewohnte, war nicht zu verkennen: Die Erinnerung an Millionen chinesischer Verluste im Krieg gegen Japan wurde liebevoll und kritisch zugleich hervorgehoben. Taiwans Präsident Lai Ching-te konterte indes mit einer Mahnung, den Frieden nicht mit Waffen, sondern durch Demokratie und Freiheit zu pflegen.

