China weist Spionage-Anschuldigungen entschieden zurück
In einer bemerkenswert klaren Stellungnahme hat sich die chinesische Regierung gegen die kürzlich erhobenen Spionagevorwürfe gewehrt, die im Zusammenhang mit der Verurteilung von Jian G., einem ehemaligen Mitarbeiter im Büro des AfD-Bundestagsabgeordneten Maximilian Krah, stehen. Das Außenministerium in Peking betonte, dass ihm die Details des Verfahrens gegen Jian G. nicht bekannt seien, stellte jedoch unmissverständlich klar, dass China entschieden ablehnt, als Bedrohung durch Spionage dargestellt zu werden. Peking forderte die beteiligten Parteien auf, die Verbreitung von Gerüchten und das Durchführen von gegen China gerichteten Verleumdungen einzustellen. Darüber hinaus appellierte die chinesische Regierung, auf politisch motivierte antichinesische Beeinflussungen zu verzichten, die das Verhältnis zwischen den Nationen belasten könnten. Das Oberlandesgericht Dresden hatte Jian G., einen deutschen Staatsbürger, aufgrund von langjähriger geheimdienstlicher Tätigkeit zugunsten Chinas zu einer Haftstrafe von vier Jahren und neun Monaten verurteilt. Das Gericht befand seinen Fall der Spionage für besonders schwer. Als Mitarbeiter im damaligen Abgeordnetenbüro von Maximilian Krah im Europäischen Parlament wurde Jian G. beschuldigt, zwischen 2019 und 2024 vertrauliche Informationen gesammelt und an chinesische Stellen weitergeleitet zu haben.

