Checkout.com erreicht beeindruckende Bewertung durch Mitarbeiter-Aktienrückkauf
Das Fintech-Unternehmen Checkout.com hat mit einem aktuellen Mitarbeiter-Aktienrückkaufprogramm eine Unternehmensbewertung von 12 Milliarden Dollar erzielt. Dies markiert einen bemerkenswerten Schritt für das Unternehmen, das von Guillaume Pousaz gegründet wurde, der somit auf der Forbes-Liste der Milliardäre zu finden ist. Das Erreichen des Decacorn-Status ist für Startups selten und unterstreicht den Erfolg des Zahlungsdienstleisters.
Interessanterweise lag die Bewertung von Checkout.com Anfang 2022 bei beeindruckenden 40 Milliarden Dollar. Diese Höchstbewertung wurde während einer Investitionsrunde der Serie D erreicht. Doch mit dem Einbruch des Venture-Capital-Marktes im gleichen Jahr wurde die interne Bewertung auf 11 Milliarden Dollar reduziert. Das aktuell erreichte Niveau von 12 Milliarden Dollar stellt somit einen deutlichen Anstieg dar.
Dennoch basiert die neue Bewertung auf einer 409A-Bewertung durch eine unabhängige Drittpartei und nicht auf Investitionen von externen Geldgebern. Während Checkout.com keine weiteren Investoren am Aktienrückkauf beteiligt hat, bedient sich diese Maßnahme einer marktüblichen Praxis, um den Unternehmenswert zu bestimmen.
Checkout.com steht im intensiven Wettbewerb mit Stripe, einem weiteren Schwergewicht der Branche. Auch Stripe hatte in der Vergangenheit mit Bewertungsschwankungen zu kämpfen, konnte jedoch eine Erholung verzeichnen und strebt nun weiter steigende Bewertungen an.
Trotz der Konkurrenz ist Checkout.com für seine Leistungsfähigkeit bekannt, vor allem bei großen E-Commerce-Plattformen wie eBay und Pinterest. Mit einem Tagesvolumen von etwa einer Milliarde Dollar im Zahlungsverkehr und einer Belegschaft von 2.000 Mitarbeitern zeigt das Unternehmen eine starke Präsenz. Checkout.com plant, bis Ende 2024 profitabel zu werden und erwartet ein ganzes Jahr der Profitabilität im Jahr 2025. Die Mitarbeiter, die seit mindestens einem Jahr im Unternehmen sind, können am Aktienrückkauf teilnehmen, jedoch wurden keine Details zur Größe des Rückkaufprogramms bekanntgegeben.

