Chaos in Los Angeles: Trump mobilisiert Militär – Gouverneur Newsom kündigt Klage an
Die Sicherheitslage in Los Angeles spitzt sich weiter zu. Inmitten wachsender Spannungen erließen die Behörden ein Versammlungsverbot für die Innenstadt. Laut Polizeiangaben soll das betroffene Gebiet umgehend geräumt werden, eine Entscheidung, die auf der Plattform X veröffentlicht wurde.
Die Polizei verzeichnete 56 Festnahmen am Rande der Proteste über das Wochenende. Polizeichef Jim McDonnell warnte vor einer weiteren Eskalation: "Die Zahl der bisherigen Festnahmen ist nichts im Vergleich zu dem, was noch kommen wird." Obwohl die Proteste in der Millionenmetropole bis zum frühen Sonntagabend überwiegend friedlich verliefen, führten vereinzelte gewalttätige Ausschreitungen zu einer Verschärfung der Lage.
Der Wendepunkt kam, als US-Präsident Donald Trump entgegen der lokalen Behörden die Nationalgarde und das Militär in Marsch setzte. Dieser Schritt heizte die Situation weiter an und brachte das Geschehen außer Kontrolle, wie McDonnell später am Abend erklärte. Er betonte, dass eine Beurteilung der Notwendigkeit äußerer Verstärkung erst erfolgen könne, wenn klar sei, inwiefern die Nationalgarde die Polizei tatsächlich unterstützen kann.
In einem erbitterten Disput beschuldigte Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom die Trump-Regierung, die Eskalation absichtlich herbeigeführt und gegen geltendes Recht verstoßen zu haben. Newsom, ein potentieller Anwärter für die US-Präsidentschaftswahl 2028, kündigte an, dass der Bundesstaat Kalifornien rechtliche Schritte gegen die Regierung einleiten werde, um die Rechtmäßigkeit der Aktionen zu überprüfen.

