Call of Duty: Modern Warfare 4 – Entwickler reagiert offensichtlich auf Insider-Leak
„Der visuelle Rückstoß der Waffen in Modern Warfare 4 ist, genau wie in Modern Warfare II, extrem stark. Wie ich bereits in meinem letzten Tweet erwähnte, ist es bis auf ein paar Kleinigkeiten nahezu identisch“, so TheGhostOfHope via X.com am 14. Dezember. Die Community hatte nicht lange Zeit über den Leak zu diskutieren, meldete sich auch schon Infinity Ward mit einem „Seitenhieb“ auf der selben Plattform.
Die Botschaft ist kurz, aber prägnant und bezieht sich anscheinend auf den Kommentar des Insiders: „Allen ein frohes Fest! Wir wünschen unserer Community eine wunderschöne Weihnachtszeit und freuen uns darauf, bald wieder mit Ihnen zu sprechen. Glaub nicht alles, was du im Internet liest. Wir sehen uns 2026“, so der offizielle Infinity Ward-Account auf X.com.
Doch damit ist die Interaktion noch nicht zu Ende. „Hope“ antwortete darauf:
„Ich habe unzählige Details zu Vanguard, MWII, MWIII, BO6 und BO7 geleakt, bevor es irgendjemand anderes tat. Habe ich mich in der Vergangenheit geirrt? Sicher, ohne Zweifel, und dazu stehe ich auch. Aber die Behauptung, ich würde mir Dinge ausdenken oder aus Hass tun, wie manche in den Kommentaren andeuten, ist absolut falsch.
Dass ein Milliardenstudio sich so viel Mühe gibt, zwei meiner jüngsten Leaks *pauschal* zu dementieren, obwohl sie das vorher noch nie getan haben, ist ehrlich gesagt sehr merkwürdig und sollte Anlass zur Sorge geben. Ich nutze seit Jahren größtenteils dieselben Quellen, und mein MW4-Leak bildet da keine Ausnahme. Ich würde niemals meinen über Jahre aufgebauten Ruf durch fehlerhafte und unbestätigte Informationen aufs Spiel setzen.“
Unterm Strich geht es weniger um einzelne Details zu Modern Warfare 4 als um die Frage, wem die Community künftig noch Glauben schenkt. Infinity Ward wählt erstmals einen ungewöhnlich direkten Weg und widerspricht einem bekannten Insider öffentlich. Hope wiederum verteidigt seine bisherige Erfolgsbilanz und deutet an, dass gerade die Reaktion des Studios seine Aussagen eher stützt als entkräftet. Trotzdem bleibt vieles offen. Der Schlagabtausch zeigt, wie sensibel das Thema intern offenbar ist. Ob die Entwickler des nächsten Call of Duty mit dem öffentlichen Dementi Gerüchte eindämmen wollte oder bewusst falsche Erwartungen korrigiert, lässt sich aktuell nicht eindeutig sagen.
Ursprünglicher Artikel vom 15. Dezember 2025:
Call of Duty: Modern Warfare 4 soll sich wie MW2 spielen? – Insider-Leak verspricht wenig Hoffnung
Gut, Black Ops 7 ist jetzt noch nicht lange am Markt und es zeichnet sich ab, dass der „Shooter-König“ gerade noch so Oberwasser gegenüber ARC Raiders und Battlefield 6 behalten hat. Doch für nächstes Jahr, mit Call of Duty: Modern Warfare 4, hatte man wieder „Hoffnung“, dass vieles besser wird. Doch was aktuell über MW4 durchsickert, sorgt eher für Frust als für Hype. Laut einem bekannten Insider soll sich der Multiplayer von MW4 fast genauso spielen wie Modern Warfare 2 (2022). Für viele Fans ist das keine gute Nachricht.
Der Leaker TheGhostOfHope spricht sogar von einer nahezu kompletten Kopie. Keine großen neuen Ideen, kein echter Neuanfang, stattdessen ein Multiplayer, der sich anfühlt, als hätte man einfach MW2 neu verpackt. Ein paar Details sollen zwar verändert worden sein, etwa weniger harte ADS- oder Slide-Strafen und kein Perk-Aufladesystem, doch im Kern bleibt offenbar alles beim Alten. Sogar der stark kritisierte visuelle Waffenrückstoß soll wieder eine große Rolle spielen.
Warum das so viele Call of Duty-Fans triggert
Wenn du Modern Warfare 2 gespielt hast, weißt du wahrscheinlich, was ich meine bzw. warum so viele Fans aufgrund des Leaks Frust in den sozialen Medien ablassen. Das Spiel fühlte sich für viele träge an. Seitliches Bewegen war extrem langsam, was dazu führte, dass Jumpshotting trotz Strafen zur besten Option wurde. Infinity Ward versuchte damals, das Problem mit ADS-Penalties zu lösen, ohne den eigentlichen Kern anzupacken.
Genau das soll sich nun wiederholen. Statt das Gunplay wieder stärker in den Mittelpunkt zu rücken, scheint MW4 erneut auf dieselbe Design-Philosophie zu setzen. Für den Insider ist klar: Ein langsameres, bodenständigeres Call of Duty kann funktionieren, aber nur, wenn es sich bewusst so anfühlt und nicht wie ein altes Spiel mit kleinen Tweaks.

Call of Duty: Modern Warfare 4 von Infinity Ward wird wohl der nächste Titel der bekannten Shooter-Reihe werden. – Bild: Activision
Modern Warfare 4-Leak: Hört Infinity Ward einfach nicht auf die Community?
Der Ton in der Community wird zunehmend rauer, und auch der Insider spart nicht mit Kritik. Seiner Meinung nach möchte Infinity Ward längst kein klassisches Call of Duty mehr machen, sondern nutzt den Namen, um eigene Design-Ideen durchzudrücken. Unabhängig davon, wie die Spielerinnen und Spieler reagieren. Genau dieses Gefühl begleitet die Reihe für viele schon seit Modern Warfare (2019).
Noch ist Modern Warfare 4 nicht offiziell enthüllt, und all das basiert auf externen Infos und Leaks. Aber die Reaktionen zeigen deutlich, wie müde viele Fans inzwischen sind. Nach Jahren kontroverser Entscheidungen wünschen sich viele einfach wieder ein Call of Duty, das sich direkt, fair und frisch anfühlt. Nicht wieder ein Déjà-vu.
Ob MW4 diesen Wunsch erfüllt oder die nächste große Enttäuschung wird, bleibt abzuwarten. Klar ist nur: Die Geduld der Community ist fast aufgebraucht. Andererseits könnte es für mich nach Black Ops 7 kaum schlimmer kommen.


