Call of Duty am Boden: Steam-Spielerzahlen im historischen Tief – Black Ops 7 versinkt im Desaster!
Es ist ein Anblick, der wehtut, wie ein alter König, der stolpert und nicht mehr aufsteht. Call of Duty, einst der unangefochtene Herrscher der Shooter-Welt, taumelt auf Steam in Abgründe, die man sich kaum vorstellen mag. Gerade mal 53.000 Spieler in den letzten 24 Stunden – und das für die gesamte App, die nicht nur Black Ops 7 umfasst, sondern auch Black Ops 6, Warzone, die Modern-Warfare-Reihe und den Rest des Arsenals. Vergleiche das mit Battlefield 6, das von 700.000 Peaks auf unter 100.000 rutscht, während ARC Raiders aufsteigt – immerhin noch respektabel. Bei COD? Es fühlt sich an wie ein Sinkflug, der trotz Weihnachtsrabatten und einer Free Week nicht abgefangen wurde. Am 8. Januar sackte es sogar auf 39.015 Peaks ab, ein Tiefpunkt, der Historie schreibt.
Der tiefe Fall: Von Höhenflügen zu Bodenwellen
Früher knackte COD mühelos die Hunderttausende, doch Black Ops 7, letztes Jahr mit lauwarmen Reviews gestartet, hat den Karren in den Graben gefahren. Die Kampagne wurde als Katastrophe verspottet – ein Wirrwarr aus Netcode-Problemen, Hit-Registration-Fehlern und einem Zombies-Modus, der zu sicher, zu langweilig wirkt. Wir gaben 5 von 10 Punkten, lobten Multiplayer und Zombies nur mäßig, während die Story ein Totalausfall ist. Wenigstens kam ein Update, das sie überspringen lässt. Und das trotz Verkaufserfolgen: Im November toppte es die US-Charts, und auf Konsolen hält die Engagement stark, nur hinter Fortnite und knapp vor GTA 5.
Activisions Kehrtwende: Weg von der Jahresmühle
Activision reagiert mit einem radikalen Pivot: Keine Back-to-Back-Releases mehr von Modern Warfare und Black Ops. „Wir treiben sinnvolle Innovation voran, nicht nur schrittweise“, heißt es, und die Devs basteln an der „nächsten Ära“ – vielleicht Modern Warfare 4, basierend auf dem Zyklus. Es klingt nach einem Hilferuf, nach einem Versuch, die Serie aus dem Trott zu reißen, wo jährliche Iterationen die Fans ermüden. Die Steam-Zahlen spiegeln das: Selbst mit Gratis-Wochen und Discounts kein Aufschwung, ein Zeichen, dass der PC-Markt kritischer wird.
Was treibt den Niedergang?
Trotz alledem: COD ist kein Todgeweihter. Auf Konsolen boomt es, und die Marke hat Potenzial für Comebacks. Aber auf Steam? Es wirkt wie ein Weckruf – zu viel Mittelmaß, zu wenig Frische. Die Community murmelt über mangelnde Inhalte, Bugs und die ewige Monetarisierung, die den Spaß vergiftet. Vergiss nicht, wie Black Ops 7 mit Unterwelts-Reviews startete, und plötzlich ergibt der Sinkflug Sinn.


