BvD-Vorstände in zentralen Datenschutz-Gremien vertreten
Regina Mühlich wirkt im Beirat der Stiftung Datenschutz mit, Dr. Christoph Bausewein in der Arbeitsgruppe zur DSGVO-Reform
Berlin, 25.09.2025 (PresseBox) - Der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. begrüßt, dass zwei seiner Vorstandsmitglieder in bedeutende Gremien zur Weiterentwicklung des Datenschutzes berufen wurden.
DieStiftung Datenschutzwurde im Jahr 2013 von der Bundesregierung gegründet. Als unabhängige Bundesstiftung mit Sitz in Leipzig fördert sie den Datenschutz, bietet ein Diskussionsforum zur Datenpolitik und klärt über die praktische Umsetzung der EU-Datenschutzgrundverordnung auf. In ihrenBeiratwurde nun dasBvD-Vorstandsmitglied Regina Mühlichberufen.
Das Gremium berät den Vorstand bei strategischen Entscheidungen und bringt Impulse in den datenschutzpolitischen und rechtlichen Diskurs ein. Er dient als Schnittstelle zwischen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Regina Mühlich wurde in diesen Beirat berufen, um mit ihrer Erfahrung aus der Praxis der Datenschutzbeauftragten die Arbeit der Stiftung zu bereichern.
BvD-Vorstandsmitglied Dr. Christoph Bauseweinwirdkünftig dieArbeitsgruppe des TUM Think Tankunterstützen. Ziel des Projekts ist es, bis Ende 2025 vier konkret formulierte, rechtlich anschlussfähige Vorschläge für eine Weiterentwicklung des europäischen Datenschutzrechts zu erarbeiten. Dabei geht es sowohl um eine wirksame Stärkung des Datenschutzes als auch um die Schaffung praxisnaher Lösungen für verantwortungsvolle Datennutzung.
Die Arbeitsgruppe wurde von Kai Zenner (Europäisches Parlament & TUM Think Tank), Max Schrems (noyb), Boris Paal (Technische Universität München) und Markus Siewert (TUM Think Tank) initiiert. Sie vereint Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Praxis, Aufsicht und Zivilgesellschaft – unter anderem die Bundesdatenschutzbeauftragte Prof. Dr. Louisa Specht-Riemenschneider, die Landesdatenschutzbeauftragten Thomas Fuchs (Hamburg) und Michael Will (Bayern), Rechtsanwälte mit Schwerpunkt Datenschutzrecht, die Wiener Universitätsprofessorin Christiane Wendehorst sowie Frederick Richter, Vorstand der Stiftung Datenschutz.
„Die Berufungen bestätigen die hohe Praxiskompetenz, die dem BvD zugeschrieben wird“, betont derVorstandsvorsitzende des BvDThomas Spaeing,„Sie unterstreichen zugleich die Bedeutung der betrieblichen und behördlichen Datenschutzbeauftragten für die Weiterentwicklung von Datenschutz und Datensouveränität.“

