Bundesregierung besorgt über drohende US-Zölle
Die Bundesregierung zeigt sich beunruhigt angesichts der potenziellen Einführung weiterer Zölle seitens der US-Regierung. In den aktuellen Diskussionen um mögliche Handelsbarrieren durch den damaligen US-Präsidenten Donald Trump betonte die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Hoffmann in Berlin, dass in einem solchen Szenario nur Verlierer auf beiden Seiten existieren würden. Dies würde zwangsläufig zu Preiserhöhungen für alle Beteiligten führen.
Die Bundesregierung distanziert sich scharf von einer solchen Politik, da sie den freien und fairen Welthandel als oberste Priorität ansieht. Hoffmann äußerte die Hoffnung, dass konstruktive Gespräche mit den USA zu einer Deeskalation beitragen und sowohl der Rücknahme bestehender als auch der Vermeidung neuer Zollmaßnahmen führen können. Der Dialog bleibt also ein zentrales Mittel der deutschen Außenwirtschaftspolitik.
Die Folgen weiterer Zölle, so fürchtet Berlin, wären nicht nur wirtschaftlicher Natur, sondern könnten auch das Vertrauen in die transatlantischen Handelsbeziehungen nachhaltig schädigen.

