BP trennt sich von Beteiligungen an US-Midstream-Anlagen
Der britische Ölkonzern BP hat kürzlich eine bedeutende Entscheidung getroffen: Er zieht sich weitgehend aus zwei seiner Midstream-Beteiligungen in den USA zurück. In Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Investmentfirma Sixth Street wurde ein Verkauf von Anteilen am amerikanischen Öl- und Gasgeschäft von BP erzielt, mit einem Transaktionsvolumen von 1,5 Milliarden US-Dollar, was rund 1,3 Milliarden Euro entspricht. Im Rahmen des Deals werden vorab etwa 1 Milliarde Dollar nach Vertragsunterzeichnung ausbezahlt. Der verbleibende Betrag von 500 Millionen Dollar ist noch ausstehend und soll Anschluss an behördliche Genehmigungen bis Jahresende beglichen werden.
Die betroffenen Vermögenswerte befinden sich im Südwesten der USA, speziell in den Becken Eagle Ford und Permian. Diese Anlagen sind entscheidend für die Verbindung von Bohrlöchern mit Pipelines anderer Anbieter und spielen eine zentrale Rolle im Transport von Öl und Gas zu den Kunden. Mit Abschluss der Transaktion wird sich BPs Beteiligung an den Anlagen im Permian-Becken von 100 Prozent auf 51 Prozent reduzieren, während die Beteiligung in Eagle Ford von 75 auf 25 Prozent sinkt. Interessanterweise bleibt BP trotz der Reduzierung ihrer Anteile der Betreiber der Anlagen.

