Bosch in der Kritik: IG Metall stellt sich gegen Stellenabbau
Die Pläne des Automobilzulieferers Bosch, bis 2030 rund 13.000 Stellen vor allem in der Mobility-Sparte an deutschen Standorten abzubauen, stoßen bei der IG Metall auf scharfe Kritik. Christiane Benner, die Vorsitzende der Gewerkschaft, kritisierte das Management mit den Worten, die geplanten Maßnahmen widersprächen den Werten, die Bosch einst erfolgreich gemacht haben: Zuverlässigkeit, Verantwortung und ein faires Miteinander.
Die IG Metall hat angekündigt, sich vehement gegen den Stellenabbau zu wehren. Es gehe um die Arbeitsplätze vieler tausend Bosch-Mitarbeiter, die Zukunft ihrer Familien und den Erhalt der wirtschaftlichen Stabilität in betroffenen Regionen. Zudem warnte die Gewerkschaft vor den möglichen Folgen für das gesamte industrielle Gefüge durch das Auseinanderreißen von Zuliefernetzwerken.
Benner rief das Management von Bosch dazu auf, Verantwortung zu übernehmen und sich auf Dialoge mit der IG Metall einzulassen, um gemeinsam zukunftsweisende Lösungen zu erarbeiten. Der Konzern muss zeigen, dass er bereit ist, sich konstruktiv mit der Gewerkschaft zusammenzusetzen, um die gravierenden Auswirkungen der Maßnahmen abzumildern.

