Borussia Dortmund punktet, aber Bayerns Vorsprung bleibt
Im Rahmen des 21. Spieltags der Bundesliga sicherte sich Borussia Dortmund wichtige Zähler im Wettlauf um die begehrten Champions-League-Plätze. Trotz eines siegreichen 2:1 gegen den akut abstiegsbedrohten VfL Wolfsburg unter der Leitung von Niko Kovac arbeitete sich der BVB dem Tabellenführer FC Bayern München nur kurzzeitig näher. Später baute der amtierende Rekordmeister nach seinem eigenen Erfolg gegen den Drittplatzierten TSG 1899 Hoffenheim seinen Vorsprung wieder aus.
Parallel bewies Bayer Leverkusen in einem späteren Vergleich mit Borussia Mönchengladbach Widerstandsfähigkeit. Obwohl es bei einem 1:1 blieb, spiegelte das Ergebnis sowohl Spannung als auch eine Verhinderung von Positionsgewinnen wider. Ähnlich enttäuschend verlief der Spieltag für den zuletzt starken VfB Stuttgart, der Studien im vorangegangenen Formhoch nicht bestätigen konnte und mit einem schmerzlichen 1:2 beim FC St. Pauli leer ausging.
Keinen guten Einstand feierte Daniel Thioune bei seinem Bundesliga-Debüt als Cheftrainer des SV Werder Bremen. Der SC Freiburg erwies sich als gewiefter Widersacher und holte trotz Bremer Überzahl einen knappen 1:0-Sieg. Indes verschärfte sich die Situation des 1. FC Heidenheim nach einem 0:2 im Kellerduell gegen den Hamburger SV, was die Konkurrenzfähigkeit des Schlusslichts weiter einschränkt.
Nadiem Amiris Doppelschlag per Elfmeter sicherte dem FSV Mainz 05 drei Punkte gegen den FC Augsburg, wobei er in der laufenden Saison bereits sechs Mal erfolgreich vom Punkt war. Für diese Entwicklung sorgte unter anderem Julian Brandts Kopfball zur Dortmunder Führung in Wolfsburg, während Serhou Guirassys späterer Treffer den Sieg besiegelte. Ransford-Yeboah Königsdörffer und Rayan Philippe trafen zugunsten des HSV, was den 1. FC Heidenheim in Rückstandsmisere vertieft. Am Ende des Tages bleibt FC St. Pauli durch Manolis Saliakas' und Danel Sinanis Torerfolge, auch gegen den bemühten VfB Stuttgart, weiterhin hart umkämpft im Ligakeller vertreten.

