Borderlands 4 erhält zweiten Raid Boss, geteilten Fortschritt und ersten Takedown 2026
Gearbox Entertainment durchbrach das Schweigen seit dem Jahreswechsel mit einer aktualisierten Roadmap für Borderlands 4, die ambitionierte Inhalte für das laufende Jahr verspricht. Neben einem frischen großen Update mit Fotomodus und Balance-Anpassungen stehen weitaus substantiellere Erweiterungen ins Haus: Im Februar folgt Bounty Pack 2 mit dem klangvollen Titel „Legend of the Stone Demon“, das die begehrte Pearlescent-Seltenheitsstufe für Ausrüstung einführt. März bringt dann das erste kostenpflichtige Story Pack „Mad Ellie and the Vault of the Damned“ samt neuem spielbarem Vault Hunter C4SH. Das zweite Quartal 2026 verspricht einen zweiten Invincible Boss, den allerersten Takedown der Serie – beschrieben als „extrem herausfordernder Spießrutenlauf“ – sowie plattformübergreifende Speicherstände und geteilten Fortschritt für alle zukünftigen Charaktere. Kann Gearbox mit dieser Offensive die Community langfristig binden?
Pearlescent-Loot und Mad Ellies Ankunft prägen die ersten Monate
Der Februar markiert mit Bounty Pack 2: Legend of the Stone Demon die Wiederkehr einer legendären Seltenheitsstufe. Pearlescent-Ausrüstung galt in früheren Borderlands-Titeln als das absolute Non-Plus-Ultra – seltener als Legendary, mit einzigartigen Effekten, die Build-definierende Synergieen ermöglichten. Gearbox betont, dass auch Spieler ohne DLC-Kauf Pearlescent-Items erbeuten können, wenngleich bestimmte Stücke DLC-exklusiv bleiben. März schlägt dann mit Mad Ellie and the Vault of the Damned größere Wellen: Das erste Story Pack entführt Spieler in eine neue Region von Kairos mit mehreren Hauptmissionen, Nebenmissionen, frischer Beute und kosmetischen Optionen. Der eigentliche Star ist jedoch C4SH, der erste zusätzliche Vault Hunter seit Launch – ein Charakter, dessen Name bereits auf geldgierige Persönlichkeit hindeutet und der vermutlich spielmechanisch um Währungs- oder Schadensumwandlungs-Konzepte kreisen könnte.
Q2 2026 bringt ultimative Herausforderungen für Endgame-Jäger
Das zweite Quartal 2026 richtet sich primär an Hardcore-Spieler, die nach dem hundertsten Lootrun nach neuen Gipfeln lechzen. Der zweite Invincible Boss verspricht Kämpfe jenseits normaler Schwierigkeitsgrade – diese optionalen Supergegner sind traditionell Borderlands‘ härteste Einzelgegner-Prüfungen. Noch ambitionierter klingt der erste Takedown: Gearbox beschreibt ihn als „extrem herausfordernden Spießrutenlauf, bei dem Spieler sich durch ein neues Gebiet kämpfen müssen, Horden von Gegnern und neue Boss-Begegnungen bezwingen“. Wer erfolgreich ist, wird mit „der allerbesten Beute“ belohnt – vermutlich eine Kombination aus Pearlescent-Gear und exklusiven Takedown-Items. Zusätzlich arbeitet Gearbox an „weiteren Endgame-Aktivitäten“, die existierenden Inhalten „eine neue Ebene von Herausforderung und Meisterschaft“ verleihen sollen – kryptisch formuliert, aber möglicherweise Anspielung auf Modifikatoren-Systeme oder Prestige-Mechaniken.
Shared Progression und plattformübergreifende Speicherstände als Quality-of-Life-Revolution
Eine der willkommensten Ankündigungen dürfte für Viel-Spieler die Implementierung von Shared Progression sein. Künftig werden Sammelgegenstände, Fast-Travel-Punkte, Vault-Fragmente und mehr automatisch für alle zukünftigen Charaktere freigeschaltet. Diese Änderung eliminiert den frustrierenden Zwang, mit jedem neuen Vault Hunter die komplette Open-World-Checklist erneut abzuarbeiten – ein Problem, das Borderlands 3 plagte. Kombiniert mit plattformübergreifenden Speicherständen ermöglicht dies nahtlosen Wechsel zwischen PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S ohne Fortschrittsverlust. Gearbox verspricht außerdem Level-Cap-Erhöhungen und limitierte kostenlose Events, die vermutlich saisonale Boni oder zeitexklusive Cosmetics bieten. Diese Quality-of-Life-Verbesserungen adressieren direkt Community-Kritikpunkte aus Borderlands 3 und demonstrieren Gearbox‘ Lernbereitschaft.
Nintendo Switch 2-Version bleibt rätselhaft, Release-Gerüchte kursieren
Während Borderlands 4 für Xbox Series X/S, PlayStation 5 und PC erhältlich ist, bleibt die Nintendo Switch 2-Version in der Schwebe. Ein portugiesischer Retailer listete kürzlich den 27. Februar als Release-Datum – zeitgleich mit dem angeblichen Nintendo Direct Partner Showcase Anfang Februar. Sollte diese Datierung akkurat sein, würde Borderlands 4 zu den Launch-nahen Titeln für Nintendos neue Hybrid-Konsole gehören – eine bemerkenswerte technische Leistung, da die Serie traditionell Hardware-intensiv ist. Gearbox schweigt bislang zu konkreten Details, doch die zeitliche Koinzidenz mit dem gemunkelten Nintendo-Event legt eine baldige Ankündigung nahe. Für Switch 2-Besitzer wäre Borderlands 4 ein Statement-Release, der die Leistungsfähigkeit der neuen Hardware unter Beweis stellt.


