Börsen-Gemengelage am 1. Mai: London trotzt der Handelsruhe in Europa
Während der 1. Mai in den meisten Teilen Europas die Händler zur Ruhe zwang, bewegte sich die Londoner Börse doch – allerdings nur knapp. Der FTSE 100, Londons Leitindex, startete den Tag kaum verändert und notierte am Vormittag mit 8.493 Punkten minimal im Minus mit 0,02 Prozent.
Spannung boten die aktuellen Quartalsberichte einiger britischer Schwergewichte. Rolls-Royce erfreute seine Aktionäre mit einem positiven Ausblick auf die zukünftige Geschäftsentwicklung. Trotz der Herausforderungen durch Zölle, die als beherrschbar eingeschätzt wurden, vollführten die Aktien des Triebwerksherstellers einen beachtlichen Satz um 2,7 Prozent und zählten damit zu den stärksten Werten.
Ein anderes Bild zeigte sich bei der London Stock Exchange. Anfangs waren ihre Aktien im roten Bereich, konnten aber im Laufe des Tages ihre Abschläge größtenteils ausgleichen. Die Einnahmen des Börsenbetreibers blieben unter den Erwartungen, was laut UBS im Wesentlichen dem Währungsdruck geschuldet war. Auf der anderen Seite würdigte RBC die London Stock Exchange als Gewinner der Marktvolatilität im ersten Quartal.
Nicht so optimistisch präsentierten sich die Papiere von Lloyds. Sie gerieten mit einem Rückgang um 2 Prozent kräftig unter Druck und zählten zu den schwächeren Werten des FTSE 100.

