Boeing 787 "Frankfurt am Main" – Hoffnungsträger der Lufthansa trotz Startschwierigkeiten
Mit gesperrten Sitzreihen und dennoch voller Hoffnung hebt die Boeing 787 "Frankfurt am Main" für die Lufthansa ab. Der Dreamliner, ausgestattet mit der exklusiven "Allegris"-Kabine, verspricht den Passagieren mehr Komfort und der Fluggesellschaft gleichzeitig höhere Gewinne. Allerdings fehlt noch die nötige Zulassung der US-Behörde FAA für die neuen Business-Class-Sitze, wodurch die meisten Plätze vorerst leer bleiben müssen. Derweil hofft Lufthansa-Chef Carsten Spohr auf eine baldige Klärung der Lage.
Im Rahmen ihrer Flottenmodernisierung plant die Lufthansa, bis 2030 rund 100 neue Langstreckenflugzeuge einzuführen. Ein entscheidender Schritt, um die wirtschaftlichen Herausforderungen zu überwinden, denn die Lieferengpässe bei Boeing, insbesondere bei der Boeing 777-X, bremsen die Haupt-Airline des Konzerns aktuell aus. Mit Blick auf den Kraftstoffverbrauch und den CO2-Ausstoß bieten die neuen Flugzeuge beträchtliche Vorteile und sollten in Zukunft auch höhere Erträge ermöglichen.
Unterstützung bekommt die Lufthansa auch von Hessens Ministerpräsident Boris Rhein, der sich bei der feierlichen Flugzeugtaufe für Entlastungen im Luftverkehr einsetzt. Trotz der derzeitigen Schwierigkeiten symbolisiert die Boeing 787 einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einem umweltfreundlicheren und profitableren Betrieb der Lufthansa.

