BNP Paribas optimiert Kapitalstruktur und startet Aktienrückkauf
Die renommierte französische Bank BNP Paribas hat ehrgeizige Pläne zur Stärkung ihrer Kapitalbasis angekündigt und zeitgleich ein Programm zum Rückkauf eigener Aktien gestartet. Bis 2027 soll die harte Kernkapitalquote von derzeit 12,5 Prozent auf beachtliche 13 Prozent gesteigert werden. Dies signalisiert eine vorausschauende Stabilitätsstrategie des Kreditinstituts, die von Investoren und Kunden gleichermaßen aufmerksam verfolgt wird.
Gleichzeitig verfolgt BNP Paribas unter der Leitung von Jean-Laurent Bonnafé eine Steigerung der Rendite auf das materielle Eigenkapital. Bis 2028 soll diese auf 13 Prozent anwachsen, was einen Anstieg von 2,1 Prozentpunkten im Vergleich zu 2024 bedeutet. Ein weiteres Ziel ist die signifikante Reduzierung der Kostenquote: Bereits im kommenden Jahr sollen die Kosten nur noch 61 Prozent der Erträge beanspruchen, mit einer weiteren Senkung auf 58 Prozent bis 2028.
Um die strategischen Ziele zu unterstützen, plant die Bank eine Investition von 1,15 Milliarden Euro in den Rückkauf von Aktien, der noch im November beginnen soll. Diese Maßnahmen wurden an der Börse wohlwollend aufgenommen, was sich in einem Anstieg des BNP-Aktienkurses um fünf Prozent bemerkbar machte.

