BMW beendet Abwärtstrend und verzeichnet Absatzsteigerung
Die Bayerischen Motoren Werke (BMW) haben ihre Absatzflaute überwunden: Im dritten Quartal 2025 stiegen die Auslieferungen um 8,8 Prozent auf insgesamt 588.300 Fahrzeuge. Dies markiert den ersten Zuwachs nach fünf aufeinanderfolgenden Rückgängen und stellt eine erfreuliche Wende dar.
Haupttreiber des Wachstums waren die Kernmarke BMW mit einer Steigerung von 5,7 Prozent auf 514.600 Fahrzeuge sowie die Tochtermarke Mini, die beeindruckende 72.400 Einheiten auslieferte und damit ein Plus von über einem Drittel verzeichnete. Selbst die exklusive britische Luxusmarke Rolls-Royce konnte mit 1.304 verkauften Autos einen Zuwachs von 13 Prozent vermelden.
Allerdings sollte dieser Anstieg im Kontext gesehen werden: BMW profitierte von schwachen Vergleichszahlen, die durch Lieferprobleme im Vorjahr entstanden waren. Damals mussten die Münchner einen deutlichen Rückgang von 13 Prozent hinnehmen, bedingt durch Bremsenprobleme seitens des Zulieferers Continental. Im Vergleichsquartal 2023 lag der Absatz mit 621.700 Fahrzeugen deutlich höher als aktuell.
Trotzdem fällt die Jahresbilanz positiv aus, betonte Vertriebsvorstand Jochen Goller. Besonders in den Märkten Europa und Amerika sowie bei der Marke Mini kann BMW auf ein solides Wachstum zurückblicken, was den Konzern optimistisch stimmt.

