Bitcoin unter Druck: Deutliche Kursverluste am Wochenende
Der Bitcoin geriet am Wochenende erneut unter Verkaufsdruck. Am Samstag fiel der Kurs auf der Handelsplattform Bitstamp bis auf 75.555 US-Dollar. Am Sonntag zeigte sich die bekannteste Kryptowährung der Welt zwar leicht erholt, erreichte am Vormittag jedoch lediglich knapp 79.000 Dollar. Damit notierte der Bitcoin weiterhin deutlich unter dem Niveau vom Freitagabend und markierte den niedrigsten Stand seit April 2025.
Durch die Kursverluste am Wochenende summierte sich das Minus des Bitcoin in diesem Jahr auf fast 9.000 Dollar, was etwa zehn Prozent entspricht. Seit dem Rekordhoch von über 126.000 Dollar im November hat der Bitcoin mehr als 47.000 Dollar oder fast 40 Prozent eingebüßt. Im Vorjahr hatte der Bitcoin bereits ein Minus von über sechs Prozent verzeichnet, was laut den Daten der Nachrichtenagentur Bloomberg erst das vierte Verlustjahr seit seiner Einführung 2009 darstellt.
Trotz dieser Rückgänge hat sich der Bitcoin-Kurs seit seiner Einführung stark entwickelt. Zu Beginn lag der Kurs noch im Cent-Bereich, verharrte anschließend lange im dreistelligen Dollar-Bereich, bevor ab Ende 2012 ein rasanter Anstieg einsetzte. Dieser führte zu einer Kurssteigerung von beinahe 600.000 Prozent, was einer 6.000-fachen Wertsteigerung entspricht.
Neben dem Bitcoin sind mittlerweile zahlreiche weitere Kryptowährungen entstanden. Der Markt wird nach wie vor vom Bitcoin dominiert, dessen Marktkapitalisierung etwa 1,6 Billionen Dollar beträgt. Ethereum und Tether können mit rund 290 Milliarden und 185 Milliarden Dollar zumindest einigermaßen mithalten.

