Bitcoin Kursanalyse: BTC droht unter $100K zu fallen, wenn diese letzte Unterstützung bricht
Der Bitcoin-Kurs steht kurz davor, eine weitere wichtige Unterstützung zu unterschreiten, nachdem es nicht gelungen ist, nach dem Allzeithoch vor ein paar Wochen wieder Schwung zu bekommen. Investoren befürchten nun, dass die Kursentwicklung möglicherweise bald den gesamten Krypto-Bullenmarkt beenden könnte.
BTC Kurs: Technische Analyse
Von Shayan
Das Tages-Chart
Auf dem Tages-Chart fällt das Asset seit Erreichen des Allzeithochs von $124K sukzessive, wobei der August möglicherweise bärisch schließen könnte. Dies ist ein besorgniserregendes Zeichen für Investoren, da der Preis nun unter das Schlüssel-Niveau von $110K fällt, was den Kurs in Richtung $104K und potenziell sogar unter $100K ziehen könnte.
Der RSI stabilisiert sich ebenfalls unter 50, was auf die Dominanz des bärischen Momentums hinweist. Daher erscheint eine weitere Abwärtsbewegung zum gegenwärtigen Zeitpunkt wahrscheinlicher, es sei denn, die Marktdynamik ändert sich drastisch.
Das 4-Stunden-Chart
Beim Wechsel auf das 4-Stunden-Chart wird es etwas interessanter. Das Asset bewegt sich seit mehreren Wochen in einem steilen Abwärtskanal und hat dabei wichtige Unterstützungsniveaus unterschritten. Da das Niveau von $110K durchbrochen wurde, achten Investoren auf das Schlüssel-FVG, das sich bei $104K befindet. Dieses Niveau fällt mit der unteren Begrenzung der Fibonacci-Goldzone zusammen, was seine Bedeutung unterstreicht.
Da der RSI ebenfalls ein klares bärisches Momentum anzeigt, könnte, falls das $104K-Niveau ebenfalls verloren geht, ein neuer Tiefpunkt unter $100K bevorstehen, sowie ein bärischer Trend für die kommenden Wochen.
On-Chain-Analyse
Exchange-Nettofluss (30-Tage-Durchschnitt)
Das Diagramm zeigt, dass seit April die Exchange-Nettoflüsse eher bärisch als bullisch sind, wobei der 30-Tage-Durchschnitt konstant im negativen Bereich liegt.
Dies bedeutet, dass mehr Bitcoin von den Börsen abgezogen wird, als hinzugefügt, was oft auf die Präferenz der Investoren hinweist, zu halten, anstatt sich auf Verkäufe vorzubereiten. Der allgemeine Trend stimmt mit einem Rückgang der verfügbaren Börsenreserven überein, was auf einen sich entfaltenden Angebotsschock unter der Oberfläche hindeuten könnte.
Gleichzeitig gab es zwar vereinzelte Tage mit großen Zuflüssen an die Börsen, diese wurden jedoch durch ebenso starke Abflüsse ausgeglichen. Dieses Gleichgewicht verstärkt die Idee, dass kurzfristige Anstiege im Verkaufsdruck nicht ausgereicht haben, um den breiteren Akkumulationstrend umzukehren.
Solange die Reserven weiter sinken und Coins von den Börsen abgezogen werden, deutet dies darauf hin, dass Langzeitinhaber noch immer zuversichtlich sind und diese zugrunde liegende Akkumulation die Preise in den kommenden Monaten stützen könnte. Dies ist natürlich der Fall, wenn es dem Verkaufsdruck vom Futures-Markt überlegen ist.

