Bitcoin IFP deutet auf mögliche Trendwende hin: Was das bedeutet

On-Chain-Daten zeigen, dass der Bitcoin Inter-exchange Flow Pulse (IFP) kürzlich erste Anzeichen einer Trendwende aufweist. Dies deutet darauf hin, dass Bitcoins verstärkt auf Derivate-Plattformen transferiert werden.
Bitcoin IFP zeigt Trendwende, aber noch nicht im Bullenmarktbereich
Ein Analyst von CryptoQuant hat festgestellt, dass der Bitcoin IFP kürzlich einen Tiefpunkt erreicht hat. Der IFP ist ein Indikator, der die Menge an Bitcoin misst, die zwischen Spot- und Derivatebörsen fließt. Ein Anstieg dieses Wertes bedeutet, dass Investoren vermehrt Transaktionen von Spot- zu Derivateplattformen durchführen, was auf ein steigendes spekulatives Interesse im Markt hindeutet.
Ein Rückgang des Indikators hingegen deutet darauf hin, dass Händler möglicherweise Risiken reduzieren, da sie weniger Tokens zu Derivatebörsen senden.
In der Vergangenheit hat ein Überschreiten der 90-Tage-Durchschnittslinie oft zu einem bullischen Kursverlauf für die Kryptowährung geführt. Ob die spekulative Aktivität in Bezug auf den Vermögenswert ausreicht, um diese Schwelle zu überwinden, bleibt abzuwarten.
Interessanterweise zeigte der Markt trotz eines neuen Allzeithochs im Jahr 2025 aus Sicht des IFP eine bärische Tendenz, da der Indikatorwert stetig abnahm. Kürzlich sind jedoch erste Anzeichen einer möglichen Trendwende aufgetreten, da der IFP eine Umkehr zeigt. Dieser Anstieg der Derivatebörsenflüsse erfolgte, während der Bitcoin-Preis eine Erholung erlebte. Der Indikator liegt jedoch weiterhin deutlich unter seinem 90-Tage-Durchschnitt.
In Bezug auf die Spekulation ist das Bitcoin Open Interest, ein Maß für die Anzahl der offenen BTC-Positionen auf allen Derivatebörsen, um 3,2% gestiegen, während der Bitcoin-Kurs in den letzten Tagen nachgab, wie der CryptoQuant-Analyst Maartunn in einem Beitrag auf X hervorgehoben hat.
BTC-Kurs
Bitcoin hat in den letzten Tagen einen Rückgang erlebt, der den Preis von $95.000 auf $91.200 gesenkt hat.

