Bitcoin auf Rekordjagd: Hoffnung auf Handelsabkommen beflügelt Kryptowährungen
Die Anzeichen für eine Entspannung im globalen Zollkonflikt ließen die Kurse von Kryptowährungen weiter steigen. Bitcoin verzeichnete auf der Plattform Bitstamp zuletzt einen Kurs von rund 99.800 US-Dollar. Damit steht die bekannteste Kryptowährung kurz davor, die psychologisch wichtige Marke von 100.000 US-Dollar zu überschreiten.
Ähnlich positiv entwickelten sich auch andere digitale Währungen wie Ethereum, Solana oder XRP. Diese Dynamik wurde durch Aussagen von US-Präsident Donald Trump befeuert, der ein „bedeutendes“ Handelsabkommen mit einem „großen und hoch angesehenen Land“ in Aussicht stellte. Im Laufe des Tages konkretisierte Trump, dass es sich dabei um Großbritannien handelt, was die Marktteilnehmer zusätzlich beflügelte.
Bereits die zuvor angekündigten Handelsgespräche zwischen den USA und China hatten für Optimismus und Kurszuwächse bei risikoreichen Anlagen wie Kryptowährungen gesorgt. Doch Experten raten zu Vorsicht: Psychologisch bedeutende Marken, wie die 100.000 Dollar für den Bitcoin, könnten Gewinnmitnahmen nach sich ziehen, so die Einschätzung von Rachael Lucas, Kryptoanalystin bei BTC Markets.
Sollte Bitcoin diese Schwelle tatsächlich erreichen, könnte darauf eine Phase der Konsolidierung folgen. Die Entwicklungen im Zollstreit beeinflussen den Kurs des Bitcoin stark, der am Tag der Amtseinführung von Donald Trump seinen bisherigen Höchststand von nahezu 109.400 US-Dollar verzeichnete.

