Bill Gates beschleunigt Vermögensausgaben der Gates-Stiftung
Bill Gates plant, die Philanthropie seiner von ihm und seiner Ex-Frau Melinda gegründeten Gates-Stiftung bedeutend zu intensivieren. Das ehrgeizige Ziel: Bis Ende 2045 sollen insgesamt 200 Milliarden US-Dollar für wohltätige Zwecke eingesetzt werden. Ein ambitioniertes Vorhaben, das eine vorzeitige Beendigung der Stiftung im Jahr 2045 vorsieht – ein radikalerer Ansatz, der die bisherige Planung überholt.
Die Gates-Stiftung hat sich über Jahre hinweg einen Namen als größte private Stiftung der Welt gemacht. Ihr Fokus liegt auf der Verbesserung des globalen Gesundheitswesens, der Bekämpfung extremer Armut und der Prävention von Infektionskrankheiten. Zudem fördert sie Bildungsprogramme, beispielsweise durch Finanzierung von Impfprojekten.
Gates betont die dringende Notwendigkeit, bestehende Ressourcen zur Lösung globaler Probleme einzusetzen. Er verfolgt das Ziel, sein beachtliches Vermögen in den kommenden zwei Jahrzehnten für Initiativen zur Rettung und Verbesserung von Menschenleben bereitzustellen.
Der Beschluss, diese Mittel beschleunigt zu verteilen, wurde vom Vorstand der Stiftung abgesegnet. Ursprünglich war gemäß Satzung vorgesehen, die Stiftung erst 20 Jahre nach dem Tod von Gates zu schließen. Nun wird das Tempo kräftig angezogen. In den ersten 25 Jahren unterstützte die Stiftung mit beachtlicher Hilfe von Warren Buffett zahlreiche humanitäre Projekte; die Fördermittel sollen in den nächsten Jahren erheblich gesteigert werden, abhängig von wirtschaftlichen Faktoren wie Marktbedingungen und Inflation.
Diese Entscheidung markiert nicht nur das 25-jährige Bestehen der Stiftung, sondern fällt auch in ein persönliches Jahr der Reflexion für Gates – 50 Jahre Microsoft und sein eigener 70. Geburtstag.

