Bilfinger profitiert von starker Nachfrage in der Industrie
Der Mannheimer Industriedienstleister Bilfinger verzeichnete auch im dritten Quartal ein robustes Wachstum, angetrieben durch gesteigerte Nachfrage aus der Pharma- sowie der Öl- und Gasbranche. Unternehmenschef Thomas Schulz betonte bei der Präsentation der Quartalszahlen, dass die Strategie des Unternehmens, die Effizienz und Nachhaltigkeit der Kunden zu steigern, erfolgreich sei und die gesetzten Unternehmensziele in greifbarer Nähe seien. Darüber hinaus erkannte Bilfinger weiterhin signifikante Möglichkeiten für Outsourcing bei den Kunden.
Für das Gesamtjahr engte das Unternehmen seine Prognose sowohl für den Umsatz als auch die operative Marge ein. Bilfinger erwartet nun einen Jahresumsatz zwischen 5,3 Milliarden und 5,5 Milliarden Euro, verglichen mit der früheren Prognose von 5,1 Milliarden bis 5,7 Milliarden Euro. Die operative Marge, gemessen am Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita), soll sich im Bereich von 5,4 bis 5,6 Prozent bewegen, angepasst von einer vorherigen Spanne von 5,2 bis 5,8 Prozent.
Im dritten Quartal stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um acht Prozent auf nahezu 1,4 Milliarden Euro, wie der MDax-notierte Konzern mitteilte. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erhöhte sich um sechs Prozent auf 81 Millionen Euro, unterstützt durch ein initiiertes Sparprogramm. Der Nettogewinn blieb mit 55 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Am 2. Dezember plant das Management, neue Mittelfristziele bis 2030 im Rahmen eines Kapitalmarkttages vorzustellen.

