Berliner Durchbruch: TU-IT-Experten Überlisten Teslas Autopilot-System
Das Autopilot-System von Tesla wurde Medienberichten zufolge von Experten aus Berlin erfolgreich gehackt. Der "Spiegel" berichtete am Mittwoch, dass die Sicherheitsforscher einen sogenannten Hardware-Hack angewandt hätten, um Zugriff auf die Platine zu erlangen. Anschließend hätten sie das System des Fahrzeugs ausgelesen.
Die Forscher der TU Berlin nutzten eine Manipulation der Spannung, um die Schutzsysteme der Platine auszuhebeln und den Autopiloten zu knacken. Dadurch stießen sie auf einen geheimen Fahrmodus, in dem das Auto vollständig autonom fährt. Solch eine Entdeckung könnte für Konkurrenten von großem Nutzen sein, da sie Einblick in die Funktionsweise der autonomen Fahrfunktionen erhalten könnten.
Allerdings sei der Hardware-Hack nur bei parkenden Tesla-Fahrzeugen möglich, wie die Hacker betonten. In Bewegung seien die nötigen Eingriffe zu gefährlich und könnten das Auto sogar zum Stillstand bringen. Nachdem die Schwachstelle von den Berliner IT-Experten an Tesla gemeldet wurde, äußerte sich das Unternehmen jedoch nicht zu der Sicherheitslücke.
An der Börse zeigte sich die Tesla-Aktie im vorbörslichen NASDAQ-Handel unbeeindruckt von dem Vorfall und stieg zeitweise um 0,25 Prozent auf 257,25 US-Dollar. Die Investoren scheinen das Potenzial hinter Teslas autonomen Fahrfunktionen weiterhin zu sehen.
Die erfolgreiche Bemühung der Berliner IT-Experten zeigt jedoch, dass auch bei fortschrittlichen Technologien wie dem Autopiloten weiterhin Sicherheitslücken bestehen könnten. Tesla ist nicht das erste Unternehmen, das mit solchen Problemen konfrontiert wird. Doch es bleibt abzuwarten, wie das Unternehmen in Zukunft mit dem Thema der Sicherheit umgehen wird.

