Berenberg revidiert Kursziel für Evonik: Schwache Chemiebranche fordert Tribut
Die renommierte Privatbank Berenberg hat ihre Kurszieleinschätzungen für den Spezialchemiekonzern Evonik erneut überdacht und von 16 auf 15 Euro gesenkt. Die Einstufung bleibt jedoch auf 'Hold'.
In einer aktuellen Analyse betonte Analyst Sebastian Bray, dass gesamtwirtschaftliche Indikatoren im Oktober kaum auf Besserung im Chemiesektor hindeuten. Sowohl Preis- als auch Volumenentwicklungen erweisen sich weiterhin als schwach. Bray führt weiter aus, dass seine jüngste Analyse der BASF-Aktie bereits eine Vielzahl dieser ungünstigen Indikatoren berücksichtigt hatte.
Insbesondere die schwächelnde Industrieproduktion in Deutschland sowie der zunehmende Export chinesischer Chemieprodukte nach Europa haben sich negativ ausgewirkt. Für Evonik hat Bray seine vorliegenden Prognosen nun revidiert, da er einräumt, die bisherige Lage nicht ausreichend bedacht zu haben. Diese Anpassung soll die Marktteilnehmer auf die anhaltend schwierigen Zeiten im Chemiebereich vorbereiten und die Unsicherheit mindern.

