Beiersdorf revidiert Umsatzprognose trotz stabiler Ebit-Marge
Der Hamburger Konsumgütergigant Beiersdorf hat im zweiten Quartal eine spürbare Nachfrageflaute im Bereich der Hautpflegeprodukte erlebt, was zu einer Neubewertung der Umsatzprognose für das laufende Jahr führte. Erwartete das Unternehmen zuvor ein organisches Wachstum von vier bis sechs Prozent, werden nun lediglich drei Prozent in Aussicht gestellt. Diese Einschätzung schließt Währungs- und Portfolioeffekte aus.
Ermutigend bleibt hingegen die Ergebnisprognose: Beiersdorf geht weiterhin von einem leichten Anstieg der bereinigten Ebit-Marge auf 13,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert aus. Dennoch wird das Konsumgeschäft mit einer gesenkten Wachstums- und Margenerwartung konfrontiert, während der Ausblick für die Klebstoffmarke Tesa unverändert bleibt.
Der globale Markt für Hautpflegeprodukte zeigt im zweiten Quartal und im Juli 2025 ein schleppendes Wachstum. Beiersdorf rechnet jedoch mit einer Erholung in der zweiten Jahreshälfte, begünstigt durch neue Produktinnovationen. Auf die geplanten Investitionen wird trotz der unerwarteten Marktverhältnisse nicht verzichtet.
Das zurückliegende Quartal brachte Beiersdorf ein organisches Umsatzplus von 0,6 Prozent ein. Die Konsumentensparte verzeichnete ein abgeschwächtes Wachstum von 1,5 Prozent, während Tesa einen Rückgang um 3,7 Prozent hinnehmen musste. Im ersten Halbjahr kletterten die Umsätze auf knapp 5,2 Milliarden Euro, mit einem Gesamtergebnis von 2,1 Prozent organischem Wachstum. Die bereinigte Ebit-Rendite beläuft sich auf beachtliche 16,1 Prozent. Die vollständige Quartalsbilanz wird Beiersdorf am Mittwoch veröffentlichen.

