Bahnstrecke Hamburg-Berlin: Ersatzverkehr mit Bussen eingeführt
Der Startschuss für den vorübergehenden Bus-Ersatzverkehr auf den regionalen Zugverbindungen zwischen Hamburg und Berlin ist gefallen. Schon seit dem frühen Freitagmorgen rollen die Busse auf den entsprechenden Strecken, wie die Deutsche Bahn mitteilt.
Interessanterweise laufen die Züge im Regional- und Fernverkehr parallel dazu bislang ohne Einschränkungen, bis schließlich um 21:00 Uhr die Strecke gesperrt wird. Dies markiert den Beginn umfangreicher Sanierungsarbeiten, die bis Ende April des kommenden Jahres andauern sollen.
In dieser Phase wird der Fernverkehr über alternative Routen, konkret über Stendal und Uelzen, geführt. Diese Umleitung verlängert die Fahrtzeit der Züge im Durchschnitt um 45 Minuten.
Zudem reduzieren sich die Intervalle der ICE- und IC-Verbindungen von bisher alle 30 Minuten auf nur noch eine Abfahrt pro Stunde. Im Regionalverkehr hingegen kommt es zu diversen Ausfällen oder Einschränkungen auf Teilstrecken.
Um die betroffenen Pendlerinnen und Pendler zu entlasten, bietet die Bahn einen umfassenden Ersatzverkehr mit Bussen an. Dieser soll die Mobilität innerhalb der Region sicherstellen, während die Sanierungsmaßnahmen voranschreiten.

