Babynahrung im Fokus: Rückrufaktionen von Danone und Nestlé
Der französische Lebensmittelriese Danone hat in Deutschland einen Rückruf für mehrere Chargen seiner „Aptamil“-Babynahrung eingeleitet. Der Grund für diese Maßnahme ist die mögliche Kontamination mit dem Giftstoff Cereulid. Diese Entscheidung wurde in Zusammenarbeit mit den zuständigen deutschen Behörden getroffen.
Konkret betroffen sind die Produkte „Aptamil Pronutra Pre“ in der 1,2 Kilogramm-Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 19. November 2026, „Aptamil Pronutra 1 DE“ in der 800 Gramm-Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 10. November 2026 sowie „Aptamil Profutura Pre D“ in der 800 Gramm-Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 20. April 2027. Eltern werden aufgefordert, die genannten Produkte nicht zu verwenden und zurückzugeben, wobei der Kaufpreis auch ohne Kassenzettel erstattet wird.
Cereulid ist ein gefährliches Toxin, das vom Bakterium Bacillus cereus stammt und Übelkeit und Erbrechen sowie in seltenen Fällen schwerwiegende Vergiftungen verursachen kann. Diese Information stellte das Bundesinstitut für Risikobewertung bereit und unterstreicht die potenzielle Gefährdung.
Auch der Schweizer Konzern Nestlé sah sich kürzlich gezwungen, wegen des gleichen Toxins verschiedene Chargen seiner Babynahrung zurückzurufen. Betroffen waren Produkte der Marken „Beba“ und „Alfamino“ in unterschiedlichen Verpackungsformen wie Dosen, Schachteln und Flaschen.

