AutoZone enttäuscht mit schwächerem Quartalsergebnis trotz gestiegener Ausgaben
Der US-amerikanische Autoteilehändler AutoZone vermeldete für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2025 einen Rückgang des Nettogewinns um 7,2 % auf 837 Millionen US-Dollar. Dies liegt unter den Erwartungen der von Visible Alpha befragten Analysten, die mit 867,5 Millionen US-Dollar gerechnet hatten. Auch der Gewinn je Aktie verfehlte mit 48,71 US-Dollar die Prognosen von 50,89 US-Dollar.
Der Umsatz legte hingegen um 0,6 % auf 6,24 Milliarden US-Dollar zu und entsprach damit weitgehend den Vorhersagen. Die Vergleichsumsätze stiegen um 4,5 % und übertrafen damit leicht die Schätzungen. Die Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten stiegen um 3,0 % auf 2,02 Milliarden US-Dollar, da AutoZone sein Filialnetz um 141 Standorte erweiterte und das Inventar um 14,1 % aufstockte.
Vorstandsvorsitzender Phil Daniele kündigte an, dass dieser Trend anhalten werde, da man im neuen Jahr 'aggressiv neue Filialen eröffnen' wolle. Durch Investitionen in das Wachstum erwarte das Unternehmen, dass die 'disziplinierte Steigerung von Gewinn und Cashflow' den Aktionären erheblichen Nutzen bringe. Trotz der bekanntgegebenen Zahlen bewegten sich die AutoZone-Aktien im morgendlichen Handel kaum. Die Papiere haben im bisherigen Jahresverlauf jedoch bereits 29 % zugelegt.

