Aurubis trotzt Rückgang mit optimistischen Ausblicken

Der Hamburger Kupferkonzern Aurubis setzt trotz eines deutlichen Rückgangs im ersten Geschäftsquartal weiterhin auf einen ausgeglichenen freien Finanzmittelfluss vor Dividendenzahlungen im laufenden Geschäftsjahr. Der Free Cashflow fiel in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres von 39 Millionen Euro auf minus 103 Millionen Euro. Wie das Unternehmen bekanntgab, sei dies auf erhöhte Vorratsbestände und traditionelle Schwankungen im Umlaufvermögen zurückzuführen.
Bereits Ende Januar hatte Aurubis seine Prognose für das operative Vorsteuerergebnis dank gestiegener Metallpreise und einer robuster Nachfrage nach Kupfer angehoben. Nun erwartet der Vorstandsvorsitzende Toralf Haag ein Ergebnis zwischen 375 und 475 Millionen Euro für das bis September 2025/26 laufende Geschäftsjahr, verglichen mit den zuvor prognostizierten 300 bis 400 Millionen Euro.
Trotz eines Rückgangs des operativen Vorsteuergewinns um fast 20 Prozent auf 105 Millionen Euro im ersten Quartal sieht sich das Unternehmen gut aufgestellt. Gründe für den Rückgang seien unter anderem reduzierte Schmelz- und Raffinierlöhne sowie geplante Wartungsarbeiten am Hamburger Standort, die vorgezogen wurden. Dennoch bleibt der Konzern zuversichtlich, sich künftig besser positionieren zu können, nicht zuletzt durch den positiven Marktausblick und den Einfluss gestiegener Metallpreise. Der Nettogewinn verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um knapp ein Fünftel auf 81 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

