Aurora Innovation: Vielversprechende Partnerschaften für die Zukunft des autonomen Fahrens
Die Aktien von Aurora Innovation erlebten am Dienstag einen Höhenflug von 38 Prozent im vorbörslichen Handel, als der Entwickler von Technologien für autonomes Fahren eine wegweisende Partnerschaft mit Nvidia und dem deutschen Unternehmen Continental bekannt gab. Diese Zusammenarbeit zielt darauf ab, selbstfahrende Lastkraftwagen in großem Umfang einzusetzen.
Unterstützt von Uber, hat Aurora in den letzten zwölf Monaten fast seine Aktienbewertung verdoppeln können. Investoren setzen stark auf das Potenzial von fahrerlosen Technologien, insbesondere im Bereich der Lastwagen, die in den kommenden Jahren einen rapiden Wachstumsverlauf erwarten lassen. "Nvidia-CEO sieht in den kommenden Jahren enormes Potenzial im Bereich des autonomen Fahrens", äußerte Danni Hewson von AJ Bell.
Aus der Heimatstadt Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania hat Aurora bereits Kooperationen mit führenden Lkw-Herstellern wie PACCAR und Volvo. Ziel der Partnerschaften ist es, das Aurora Driver-System auf ihren Fahrzeugen zu testen und weiterzuentwickeln. Im April plant Aurora, seinen Fahrdienst in Texas ohne Fahrer zu starten.
Hewson betonte zudem, dass viele Investoren möglicherweise das erste Mal von Aurora Innovation hören, insbesondere durch die bedeutende Verbindung zu Nvidia und Continental. Dennoch bleibt der Markt hoch kompetitiv und erfordert beträchtliche Investitionen.
Der Vertrag sieht vor, dass die von Nvidia entwickelte Plattform DRIVE Thor und das darauf abgestimmte Automobil-Betriebssystem DriveOS in das Aurora Driver-System integriert werden sollen. Continental wird ab 2027 die Massenproduktion dieses Systems durchführen, um die umfassende Einführung selbstfahrender Lkw zu ermöglichen.

