Aufschwung im Deutschland-Tourismus dank spätem Osterfest
Der späte Zeitpunkt der Osterferien hat dem deutschen Tourismus im April einen spürbaren Aufschwung beschert. Nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden verzeichneten Hotels und Beherbergungsbetriebe mit mindestens zehn Betten stolze 41 Millionen Übernachtungen. Dies entspricht einem Anstieg von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, als die Osterferien weitgehend in den März fielen und die Übernachtungszahlen in diesem Jahr entsprechend niedriger ausfielen.
Besonders bemerkenswert ist der Zuwachs bei den inländischen Gästen, deren Übernachtungen um 12,4 Prozent auf 34,4 Millionen stiegen. Auch Gäste aus dem Ausland sorgten für positive Impulse, jedoch in geringerem Umfang: Sie buchten 6,6 Millionen Übernachtungen, was einem Anstieg von 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Im Zeitraum der ersten vier Monate des Jahres blieb die Zahl der Übernachtungen insgesamt stabil bei 125,6 Millionen und damit auf dem Niveau des Vorjahres. Diese Entwicklung zeigt sich allerdings differenziert: Während die Übernachtungsbuchungen inländischer Gäste leicht um 0,1 Prozent auf 104,4 Millionen zunahmen, sank die Zahl ausländischer Buchungen um 0,7 Prozent auf 21,2 Millionen, was andeutet, dass der Tourismus aus dem Ausland leichte Einbußen verzeichnete.

