Auf den Spuren von "Schwarzwaldforelle" und Co.
Freiburg, 23.02.2026 (lifePR) - Zwischen klaren Bächen, kühlen Quellen und traditionellem Handwerk hat der Schwarzwald längst seinen Platz als Top-Adresse für Fischliebhaber gefunden. Seit über einem Jahrhundert widmen sich hier Züchter mit Leidenschaft der Fischzucht. Bekannt für ihr festes, aromatisches Fleisch aus kristallklarem Quellwasser, steht die „Schwarzwaldforelle“ für höchste regionale Qualität. Ob frisch gebraten, fein geräuchert oder kreativ interpretiert – Gasthöfe, Landküchen und Gourmetrestaurants setzen auf Qualität aus heimischer Zucht. Beim Räuchern nach alter Tradition, beim Wandern entlang idyllischer Flüsse oder beim Angeln wird Fischgenuss im Schwarzwald zum Erlebnis.
Fischgenuss vom Feinsten:
Familie Zordel aus Neuenbürg: Drei Generationen Leidenschaft für Fischzucht
Die Geschichte der Familie Zordel und ihrer Fischzucht ist tief verwurzelt im Nordschwarzwald: Seit der Gründung 1959 im idyllischen Eyachtal hat sich der Familienbetrieb zu einem führenden Anbieter für nachhaltige Fischzucht, innovative Transportlösungen und hochwertige Fischprodukte entwickelt. Ihre mehrfach ausgezeichnete Anlage samt angeschlossenem Angel-See in Neuenbürg ist auf Anfrage für interessierte Gäste geöffnet. Bei einer spannenden Führung entdecken Besucher, wie moderne, verantwortungsvolle Aquakultur funktioniert und erleben dabei live, wie aus fangfrischem Fisch vielfältige Spezialitäten entstehen. Die Demonstration der Zubereitung sowie der Einblick in die Weiterverarbeitung – mit über 240 handwerklichen Produkten aus eigenem Betrieb – machen das immense Know-how und die Kreativität hinter jedem Filet greifbar. Im hauseigenen Imbiss mit Biergarten oder im Hotel-Restaurant „Zur alten Mühle“ können Gäste danach entspannt die frischeste Schwarzwälder Fischküche direkt an der Quelle genießen – ideal nach Führung oder Angelabenteuer. Im neuen „Forell-o-mat“ ist zudem rund um die Uhr eine Auswahl an hausgemachten Fischspezialitäten zu kaufen. www.fischzucht-zordel.de
Hochschwarzwälder Forellenwochen präsentieren Klassiker und Neuinterpretationen
Im Rahmen der „Hochschwarzwälder Kulinarikwochen“ steht vom 1. bis 15. März 2026 die heimische Forelle im kulinarischen Rampenlicht der Region. Zahlreiche Gastronomiebetriebe im Hochschwarzwald laden in diesem Zeitraum dazu ein, die Vielseitigkeit regionaler Forellenspezialitäten zu genießen. Auf den Speisekarten der teilnehmenden Häuser finden sich sowohl traditionelle Forellen-Klassiker aus der regionalen Küche als auch kreative Neuinterpretationen mit internationalen Einflüssen. Gäste erleben die Frische und den authentischen Geschmack hochwertiger Forellenprodukte und gehen auf eine genussvolle Reise durch die Gastronomieszene. Mit dabei sind renommierte Adressen wie der „Adler“ in Feldberg, der „Waldfrieden“ in Todtnau, das „Seehotel Wiesler“ in Titisee und weitere 15 gute Adressen zwischen Schonach und Lenzkirch. Sie alle setzen ein kulinarisches Zeichen für Regionalität, Qualität und die Genussvielfalt des Hochschwarzwalds. www.hochschwarzwald.de/kulinarikwochen
Schwarzwälder Lachsfischräucherei „Glut & Späne“ in Freiamt
Im „Dorfurlaub“-Ort Freiamt nördlich von Freiburg arbeitet Michael Wickert, der nach traditionell Schwarzwälder Rezeptur das alte Handwerk des Kalträucherns pflegt und weiterentwickelt. Er ist Fischereiwissenschaftler, Berufsfischer, Autor („Das Fischräucherbuch“) und Räuchermeister, der sich intensiv mit Räuchertechniken und Qualität von Räucherfisch beschäftigt. Seine Spezialitäten gibt es täglich im Selbstbedienungs-Hofladen in Freiamt zu kaufen, darunter sind kalt geräucherter Premiumlachs und, je nach Saison, ganze Räucherforellen (Wälderforellen), geräucherte Lachsforellen- und Saiblingsfilets sowie Variationen vom Stremellachs. Mehrmals im Frühjahr und Herbst lädt das „Winzerlachs-Weckle“-Event zu einem besonderen Genussmoment ein: Immer samstags von 10 bis 13 Uhr steht dabei der nach „Schwarzwälder Art“ hausgeräucherte Premium-Lachs im Mittelpunkt. Serviert wird er im frischen Bäckerweckle mit hausgemachter Senf-Dill-Sauce, Wildkräutersalat, eingelegten Beete-Zwiebelchen und Urloffener-Meerrettich – eine feine Kombination aus regionalen Zutaten. Auf Anfrage bietet Wickert für Gruppen auch kurzweilige Workshops zum Thema „Fisch und Räuchern“ an. Er unterstützt außerdem die Lachszucht Wolftal ehrenamtlich, um die Wiederansiedlung der heimischen Lachspopulationen zu unterstützen. www.glutundspaene.de
Der Forellenhof im Landschaftsschutzgebiet Buhlbach in Baiersbronn
Ein besonderer Genussort ist der Forellenhof Buhlbach in Baiersbronn, idyllisch im Landschaftsschutzgebiet gelegen. Aus dem „Fischerstüble“ von einst ist 2017 nach umfassenden Umbauarbeiten der Familie Bareiss ein stattliches Schwarzwaldhaus geworden, das in fußläufiger Entfernung des 5-Sterne-Superior-Hotels liegt. Beim Rundgang durch die Bio-Fischzucht im Nordschwarzwald erläutert Fischwirt Richard Eifler, wie naturnahe Haltung, nachhaltige Nutzung der Ressourcen und innovative Wasserwiederverwendung zusammenspielen. Anschließend genießen die Besucher in den gemütlichen Gaststuben ein Mittagessen mit fangfrischen Spezialitäten und können aus zahlreichen Fischgerichten wählen – von klassisch bis raffiniert, stets mit dem Fokus auf Regionalität und Frische. So wird der Schwarzwald zu einer Bühne für erlebbaren Fischgenuss, bei dem Verantwortung, Handwerk und Kulinarik auf überzeugende Weise zusammenfinden. Die Speisekarte bietet klassische Gerichte wie die Forelle „Müllerin“, Forelle „Blau“ oder geräucherte Forelle, aber auch Buhlbacher Forelleneintopf, Maultäschchen aus Lachsforelle, Forellenkaviar und weitere raffinierte Varianten. Im Forellenlädle gibt’s Fischspezialitäten zum Mitnehmen. www.bareiss.com/forellenhof-buhlbach
Vom Teich zum Teller: „Tannenmühle“ in Grafenhausen
Die „Tannenmühle“ in Grafenhausen steht seit Jahrzehnten für die Kunst, Fisch auf höchstem Niveau zuzubereiten – authentisch, regional verwurzelt und frisch aus eigener Zucht. In malerischer Lage im Schlüchttal im Hochschwarzwald gelegen, ist das Herzstück der „Tannenmühle“ die hauseigene Forellenzucht, in der die Tiere in kristallklarem, kühlem Quellwasser langsam heranwachsen und so ihr besonders festes, aromatisches Fleisch entwickeln. Renommierte Gastroführer zählen das Restaurant zu den besten Fischadressen des Landes. Auf der Speisekarte finden sich zahlreiche Forellenspezialitäten, die zeigen, mit welcher Kreativität und Handwerkskunst Chef Lorenz Baschnagel das Thema Fisch in der „Tannenmühle“ immer wieder neu interpretiert. Gäste können die Forellen in den Becken beobachten und sich so ein Bild von der Zucht machen. Für Familien ist die Forellenzucht in das Gesamtangebot mit Tiergehegen, Streichelzoo, Spielplätzen und Forellenteich eingebettet, sodass Kinder die Fische gut aus der Nähe sehen können. Die „Tannenmühle“ bietet außerdem Einblicke wie Fütterungen der Fische an. Für eine gezielte Besichtigung, beispielsweise mit Erklärungen zur Zucht, empfiehlt es sich, vorab direkt anzufragen. www.tannenmuehle.de
„Enztalforellen“ in Enzklösterle
Das „Heidelbeerdorf“ Enzklösterle liegt eingebettet zwischen saftigen Wiesen und grünen Tannenwäldern, direkt am Rande des größten Hochmoor-Naturschutzgebietes Deutschlands. Die ruhige Lage inmitten des nördlichen Schwarzwaldes lädt in dem „Dorfurlaub“-Ort zu einer entspannten Auszeit ein und hat auch für Fischliebhaber viel zu bieten: Die zwölf Teiche der Forellenzucht Petersmühle sind nur wenige Meter von der Enz entfernt und werden durch ihr frisches, sauerstoffreiches Quellwasser gespeist. Martin Klaiber ist gelernter Fischwirtschaftsmeister und führt die zertifizierte, 1968 von seinem Vater Hans gegründete Zucht weiter. Dort werden die Forellen von der Brut bis zum Speisefisch herangezogen. Von der Qualität der „Enztalforellen“ überzeugen können sich Genießer im idyllisch gelegenen Biergarten an den Forellenteichen – geöffnet vom 1. Mai bis 3. Oktober, immer donnerstags und sonntags von 11 bis 16 Uhr – oder ganzjährig mittwochs bis freitags von 10 bis 12 Uhr im Ladengeschäft im Rathausweg 7. www.forellenzucht-klaiber.de
Forellenspezialitäten im Rahmen der „Oberharmersbacher Genusswochen“
Lasse Strübing führt die Forellenzucht Schwarz in Oberharmersbach seit 2022 unter dem Namen „Strübing Forellen“ weiter – ganz in der Tradition und mit dem Qualitätsbewusstsein des 1911 gegründeten Familienbetriebs. Seine Forellen sind ab Hof und am Marktstand zu erwerben, zudem beliefert er Gastronomen der Region. Seine Spezialitäten sind dabei auch im Rahmen der „Oberharmersbacher Genusswochen“ zu probieren, bei denen sich vom 16. bis 29. März 2026 (fast) alles um den Bärlauch dreht. Und wie es in einem „Vesperdorf“ nicht anders sein kann, trifft dieses besondere, aromatische Wildgemüse dort auf urtypische Schwarzwälder Genüsse, die in dem „Dorfurlaub“-Ort das ganze Jahr über hoch im Kurs stehen. Gäste dürfen sich im Gasthaus „Zur Linde“ freuen auf Forellenfilets mit Nudeln und Bärlauch-Sauce oder im Landgasthof „Zuwälder Stüble“ auf Forelle mit Salzkartoffeln und Bärlauch-Rahm. www.struebing-forellen.de und www.oberharmersbach.de
… dem Fisch auf der Spur:
Eine der größten Fischtreppen Europas mit Besucherzentrum in Rheinau-Gambsheim
Die Fischtreppe in Rheinau-Gambsheimist eine der größten Fischtreppen Europas: Sie erleichtert die Wanderung der Fische im Rhein, indem sie es den verschiedenen Arten ermöglicht, den Staudamm von flussabwärts nach flussaufwärts zu überwinden. Mit ihren imposanten Dimensionen bietet sie 39 speziell angelegte Becken, um einen Höhenunterschied von etwa elf Metern zu bewältigen. Dank hochentwickelter Kontrollsysteme gewährleistet sie eine effiziente Überwachung der Fischwanderung und schont dabei das Ökosystem. Im dazugehörigen Besucherzentrum wird dieses technische Meisterwerk vorgestellt, das eine zentrale Rolle bei der Erhaltung der Fischpopulationen im Rhein spielt. Besucher dürfen sich freuen auf Berührungsbecken, Großaquarium und Beobachtungsraum, in dem die Fische durch eine Glasscheibe auf ihrer Wanderung zu sehen sind. www.passage309.eu
Lachszucht Wolftal: Artenschutzprogramm mit internationalem Charakter
In der Lachszucht Wolftal werden jedes Jahr bis zu 500.000 Junglachse aus Eiern aufgezogen, bis sie eine ideale Größe für die Aussetzung in ausgewählte Gewässer erreicht haben. Die Einrichtung in Oberwolfach gilt als Herzstück des baden‑württembergischen Programms zur Wiederansiedlung des Atlantischen Lachses und leistet einen wichtigen Beitrag zur Rückkehr der einst aus dem Schwarzwald verschwundenen Wanderfische. Das angegliederte Infozentrum macht dieses Engagement erlebbar: Interaktive Medienstationen, anschauliche Ausstellungsebenen und ein spektakulärer Glasboden mit direktem Blick in die Brutbecken eröffnen spannende Einblicke in das Leben der Lachse und die aufwendige Zuchttechnik. Ob Schulklasse, Reisegruppe oder Tagesgast – bei Führungen und Vorträgen erfahren Besucher aus erster Hand, wie aus winzigen Eiern kräftige Jungfische heranwachsen und warum der Lachs heute als Symbol für lebendige, naturnahe Flüsse im Schwarzwald steht. www.oberwolfach.de
Warum wandern Lachse? „Lachserlebnispfad“ im Murgtal
Ein Jahrhundert lang waren die Lachse aus der Murg verschwunden: Der „Lachserlebnispfad“ im Murgtal macht auf rund 15 Kilometern zwischen Baiersbronn und Rastatt die Rückkehr des Atlantischen Lachses und die ökologische Erneuerung der Murg erlebbar. In vier Routen zeigt der Weg, wie aus einem ehemals stark verschmutzten, begradigten und verbauten Fluss Schritt für Schritt wieder ein lebendiger Lebensraum für Lachse und viele weitere Fischarten geworden ist. Mehr als 70 Infotafeln, Filme und digitale Angebote geben Einblicke in den Lebenszyklus des Lachses, in Renaturierungsmaßnahmen, Fischwanderhilfen und das sensible Zusammenspiel von Wirtschaft und Natur. Ganz gleich, welchen Abschnitt sich die Wanderer vornehmen – ob den barrierefreien Pfad bei Baiersbronn oder die abenteuerliche Tour durchs steile Kerbtal: Überall erfahren sie, warum Lachse überhaupt wandern und wie sie den Weg finden. Sie brauchen zum Laichen ein Kiesbett, in das Männchen und Weibchen Eier und Milch in einer Grube ablegen und vergraben können. Wenn daraus die kleinen Fische schlüpfen, bleiben sie so lange an diesem Ort, bis sie sich silbern gefärbt haben – und damit vor ihren Feinden im Atlantik geschützt sind. Dann wandern sie flussabwärts ins Meer, finden vor der Küste Grönlands Nahrung – und kehren, sobald sie fortpflanzungsfähig sind, zu ihrer Kinderstube zurück. www.lachserlebnis-murg.de
Angelmöglichkeiten im Schwarzwald
Ob stille Seen, idyllische Flussläufe oder glasklare Bäche – der Schwarzwald bietet eine schöne Kulisse für Angelerlebnisse. Beliebte Gewässer sind beispielsweise der Schluchsee und der Titisee, die für ihren reichen Fischbestand – u.a. Aal, Hecht, Zander, Felchen, Karpfen, Forelle und Barsch – bekannt sind. Auch Flüsse wie die Kinzig und die Murg (Foto) oder der Rhein bei Neuenburg bieten hervorragende Bedingungen. Viele Vereine und Angelkarten-Ausgabestellen ermöglichen unkomplizierten Zugang zu den Gewässern. Angeln ohne den sonst obligatorischen Angelschein ermöglicht der „Angelpark Diersheim“ bei Rheinau, direkt am Gieselbach gelegen. Eine Übersicht der Angelmöglichkeiten in der Ferienregion Schwarzwald und die an den Gewässern jeweils geltenden Regeln, Voraussetzungen und Anforderungen unter www.schwarzwald-tourismus.info/erleben/adrenalin/angelmoeglichkeiten
Alle Infos zum Thema gibt es hier


