Auf dem Weg zur Mobilität der Zukunft
e-mobil BW-Geschäftsführer Franz Loogen zur Eröffnungspressekonferenz der WORLD OF ENERGY SOLUTIONS 2013

30. September 2013, 14:13 Uhr · Quelle: Pressebox
(pressebox) Stuttgart, 30.09.2013 - Der Geschäftsführer der Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie e-mobil BW GmbH Franz Loogen nahm im Rahmen der Eröffnungspressekonferenz der WORLD OF ENERGY SOLUTIONS heute (Montag, 30. September 2013) auf der Landesmesse Stuttgart Stellung zu folgenden Themen:

1. Vorstellung des Kompetenzatlas Elektromobilität 2013 "Baden-Württemberg - Kompetenz in Elektromobilität"

Franz Loogen: "Als Innovationsagentur des Landes Baden-Württemberg ist die e-mobil BW die zentrale Anlauf- und Beratungsstelle für alle Fragen der Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie und koordiniert ein großes Netzwerk aus kleinen, mittleren und großen Unternehmen, bedeutenden Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie vielen Partnern der öffentlichen Hand. Der gemeinsam von e-mobil BW und Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS) erarbeitete umfangreiche Kompetenzatlas Elektromobilität 2013 "Baden-Württemberg - Kompetenz in Elektromobilität", der heute zur WORLD OF ENERGY SOLUTIONS 2013 erscheint, gibt einen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten rund um die Elektromobilität in Baden-Württemberg vom Zweirad über den PKW bis hin zu Nutzfahrzeugen und entlang der gesamten Wertschöpfungskette."

2. Gründung des Clusters Brennstoffzelle BW

Franz Loogen: "Wir benötigen als Beitrag zur Energiewende auch elementare Fortschritte in der Industrialisierung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Politik bietet der baden-württembergische Cluster für Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie eine geeignete Plattform, die vielfältigen Aktivitäten im Land zu bündeln und zu strukturieren. Die e-mobil BW hat die Koordination des Clusters übernommen. Unsere methodischen Fähigkeiten im Multiprojektmanagement großer Projektverbünde, die wir bereits bei der Projektkoordinierung des Schaufensters Elektromobilität Living Lab BWe mobil und des Spitzenclusters Elektromobilität Süd-West nutzen, bringen wir gerne auch bei Brennstoffzelle BW ein."

3. Fortschrittsbericht Spitzencluster Elektromobilität Süd-West und Schaufenster LivingLab BWe mobil

Franz Loogen: "Die e-mobil BW koordiniert seit 2010 den Spitzencluster Elektromobilität Süd-West und seit 2011 - gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) - den Projektverbund Schaufenster Elektromobilität LivingLab BWe mobil. Während der Spitzencluster die Gestaltung des Technologiewandels und die Industrialisierung der Elektromobilität adressiert, erforschen die Projekte des Schaufensters die verschiedenen Formen der Elektromobilität in der alltäglichen Anwendung und gewinnen daraus Erkenntnisse über notwendige technologische Weiterentwicklungen, Nutzerakzeptanz sowie zukünftige Geschäftsmodelle. Die gute Zusammenarbeit der vier im April 2012 von der Bundesregierung ausgewählten Schaufenster kommt auch durch einen gemeinsamen Stand der vier Schaufenster hier bei der WORLD OF ENERGY SOLUTIONS 2013 zum Ausdruck: Wir freuen uns, dass unsere Kollegen aus den Schaufenstern Elektromobilität Bayern-Sachsen, Berlin-Brandenburg und Niedersachsen hier mit uns gemeinsam die Fortschritte der vier Schaufenster aufzeigen."

4. Fortsetzung der Förderpolitik der öffentlichen Hand

Franz Loogen: "Ungeachtet aller Fortschritte in den vergangenen Jahren benötigen wir über einen mittelfristigen Zeitraum eine kontinuierliche Förderung der Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie seitens der öffentlichen Hand auf EU-, Bundes- und Landesebene. Bis zu einer vollständigen Etablierung im Markt werden weitere deutliche Fortschritte in der Forschung bezüglich Batterietechnologie, Fertigungstechnologie, IT-Integration von Fahrzeugen und Verkehr sowie Kostensenkung notwendig sein. Wir vertrauen darauf, dass die neue Bundesregierung das entschlossene Engagement ihrer Vorgängerregierungen im Bereich Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie fortführt."

5. Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) als bedeutende Querschnittstechnologie

Franz Loogen: "Um die ökonomische Kraft und die ökologischen Vorteile der neuen Mobilitätsformen zu entfalten, benötigen wir eine stärkere Vernetzung von Fahrzeugen, Nutzern und Objekten durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Der IKT als Querschnittstechnologie kommt daher eine zunehmend wichtigere Bedeutung zu, denn nur sie ermöglicht vernetzte Mobilität mit höherer Verkehrssicherheit, intermodale Wegeketten mit einem Komfortgewinn für die Nutzer sowie in der langfristigen Perspektive autonomes Fahren. Die Elektrifizierung des Antriebsstrangs und die Vernetzung der Mobilität sind nicht voneinander zu trennen, wie auch in unserer neuen Studie Systemanalyse BWe mobil 2013 dargestellt wird."

6. Internationale Vernetzung ist wichtig

Franz Loogen: "Für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg ist die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern von besonderer Bedeutung. Wir fördern, unterstützt durch Baden-Württemberg International (bw-i), mit unserem internationalen Netzwerk insbesondere im Spitzencluster Elektromobilität Süd-West den wissenschaftlichen Austausch sowie die Chancen vor allem der kleinen und mittleren Unternehmen auf dem Weltmarkt. Wir freuen uns sehr, internationale Gäste aus vielen Ländern begrüßen zu können, aus Europa, Nordamerika und Asien. Besonders herzlich begrüßen wir auch die Gäste aus unseren europäischen Partnerorganisationen aus Belgien, Frankreich und Niederlande sowie die Delegation aus der Volksrepublik China."

Hintergrundinformationen

Spitzencluster Elektromobilität Süd-West

Mit rund 80 Akteuren aus Industrie und Wissenschaft ist der Spitzencluster Elektromobilität Süd-West einer der bedeutendsten regionalen Verbünde auf dem Gebiet der Elektromobilität. Der Cluster, der von der Landesagentur e-mobil BW GmbH gemanagt wird, verfolgt das Ziel, die Industrialisierung der Elektromobilität in Deutschland voranzubringen und Baden-Württemberg zu einem wesentlichen Anbieter elektromobiler Lösungen zu machen. Unter dem Motto "road to global market" nutzt der Cluster die einmaligen Möglichkeiten der Region Karlsruhe - Mannheim - Stuttgart - Ulm, um renommierte große, mittlere und kleine Unternehmen aus den Bereichen Fahrzeugtechnologie, Energietechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) sowie dem Querschnittsfeld Produktionstechnologie untereinander und mit Forschungsinstituten vor Ort zu vernetzen. Der Spitzencluster Elektromobilität Süd-West wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und erhält Mittel in Höhe von bis zu 40 Millionen Euro. Die e-mobil BW verantwortet das Clustermanagement und wird in diesem Zusammenhang durch das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg (MFW) mit 5 Millionen Euro unterstützt.

Cluster Brennstoffzelle BW

Der neue Cluster Brennstoffzelle BW bündelt und strukturiert die vielfältigen Aktivitäten und Kompetenzen im Bereich Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie in Baden-Württemberg und stärkt damit die Zusammenarbeit der maßgeblichen Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Politik im Land. Er wurde 2013 unter Beteiligung von vier baden-württembergischen Landesministerien sowie von Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden gegründet. Die Koordination des Clusters hat die Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie Baden-Württemberg e-mobil BW GmbH übernommen. Der Cluster treibt die Industrialisierung der mobilen und stationären Brennstoffzellenanwendungen voran. Damit zielt er auf die Wertschöpfung und die Schaffung von Arbeitsplätzen in Baden-Württemberg. Er unterstützt aktiv die Energiewende sowie die Einführung der Elektromobilität. Der Cluster macht Baden-Württemberg zum führenden Standort für die Herstellung, Speicherung und Nutzung von Wasserstoff in Europa.

Schaufenster Elektromobilität LivingLab BWe mobil

Die Bundesregierung hat im April 2012 vier Regionen in Deutschland als "Schaufenster Elektromobilität" ausgewählt und fördert hier auf Beschluss des Deutschen Bundestags die Forschung und Entwicklung von alternativen Antrieben. Insgesamt stellt der Bund für das Schaufensterprogramm Fördermittel in Höhe von 180 Millionen Euro bereit. In den groß angelegten regionalen Demonstrations- und Pilotvorhaben wird Elektromobilität an der Schnittstelle von Energiesystem, Fahrzeug und Verkehrssystem erprobt.

Im baden-württembergischen Schaufenster LivingLab BWe mobil erforschen mehr als 100 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand Elektromobilität in der Praxis und werden dabei zusätzlich vom Land Baden-Württemberg und von der Region Stuttgart in hohem Maße durch eigene Fördermittel unterstützt. Die rund 40 Projekte konzentrieren sich mit ihren Aktivitäten auf die Region Stuttgart und die Stadt Karlsruhe und sorgen auch international für eine große Sichtbarkeit. Das LivingLab BWe mobil steht für einen systemischen Ansatz mit ineinandergreifenden Projekten, die Elektromobilität vom E-Bike über den E-PKW bis hin zum elektrischen Transporter und Plug-in-Linienbussen für jedermann erfahrbar machen. Die Projekte adressieren Fragestellungen zu Intermodalität, Flotten und gewerblichen Verkehren, Infrastruktur und Energie, Wohnen und Elektromobilität, Stadt- und Verkehrsplanung, Fahrzeugtechnologie, Kommunikation und Partizipation sowie Ausbildung und Qualifizierung. Koordiniert wird das LivingLab BWe mobil durch die Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie e-mobil BW GmbH und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS).

Weitere Informationen unter www.schaufenster-elektromobilitaet.org. Informationen zum LivingLab BWe mobil unter www.livinglab-bwe.de.
Energie- / Umwelttechnik
[pressebox.de] · 30.09.2013 · 14:13 Uhr
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