Assassin’s Creed Black Flag Remake: Mysteriöse Statue heizt Spekulationen an
Das Piraten-Abenteuer Assassin’s Creed 4: Black Flag aus dem Jahr 2013 gilt seit Jahren als heißer Kandidat für ein Remake – doch Ubisoft schweigt beharrlich. Jetzt befeuert eine mysteriöse Statue auf dem Online-Marktplatz Vinted die Gerüchteküche erneut. Der Twitter-Nutzer j0nathan entdeckte eine „völlig neue“ Edward Kenway Figur, die angeblich noch in diesem Jahr offiziell erscheinen soll. Die Statue zeigt den charismatischen Piraten-Assassinen auf einer Schatztruhe voller Goldmünzen sitzend, zurückgelehnt an ein Schiffssteuerrad – detailreich und beeindruckend, aber ohne erkennbare Herstellerangaben. Könnte dies tatsächlich das erste greifbare Merchandise zum lange gemunkelten Black Flag Resynced sein, oder handelt es sich um einen cleveren Fan-Artikel?
PureArts als wahrscheinlicher Urheber der Statue
Die Spuren führen zu PureArts, einem Unternehmen, das bereits für Franchises wie Assassin’s Creed offiziell lizenzierte Sammlerprodukte herstellt. Im vergangenen Juni lieferten zwei Moderatoren eines PureArts-Livestreams versehentlich pikante Hinweise: „Assassin’s Creed Fans sollten wissen, dass etwas mit Edward [Kenway] im Gange ist“, erklärte einer von ihnen auf Nachfrage, warum keine Black Flag Figur präsentiert werde. Der andere unterbrach nervös mit „Warte, wurde das schon angekündigt?“ Der erste Moderator präzisierte später, dass ihre PVC-Statue im Maßstab 1/8 „das entsprechend widerspiegeln“ werde, was mit Edward passiert. Diese kryptischen Andeutungen gewannen nun durch die aufgetauchte Statue auf Vinted an Glaubwürdigkeit – möglicherweise handelt es sich genau um jenes Produkt, das die PureArts-Mitarbeiter nicht hätten erwähnen sollen.
Verschiebung auf 2027 wirft Zeitplan durcheinander
J0nathan spekulierte in seinem Post, die Figur könnte mit dem Remake zusammenhängen, das „angeblich in weniger als zwei Monaten erscheinen sollte.“ Doch aktuelle Berichte deuten auf eine Verschiebung auf 2027 hin – ursprünglich war der 19. März als Release-Datum im Gespräch gewesen. Diese Verzögerung fügt sich in Ubisofts größere Unternehmensumstrukturierung ein, die mehrere Projekte traf, darunter auch das Prince of Persia: The Sands of Time Remake. Vor der Verschiebung sollte Assassin’s Creed Black Flag Resynced – so der vermutete offizielle Name – Anfang Februar „Gold“ gehen. Insider Tom Henderson von Insider Gaming mutmaßte, das Spiel „könnte voller Bugs gewesen sein, weshalb sie es verschoben haben“. Diese technischen Probleme würden auch erklären, warum die Statue bereits produziert wurde, aber nun möglicherweise später als geplant in den Verkauf kommt.
Soundtrack-Uploads als weiteres Puzzleteil
Kurios ergänzt wird das Bild durch Ubisofts kürzliche Aktion, 18 Tracks aus dem Black Flag Soundtrack auf dem offiziellen Ubisoft Music Kanal neu hochzuladen. Das Unternehmen begründete dies mit „technischen Problemen bei einigen Videos“, doch der Zeitpunkt erscheint auffällig. Ob diese Maßnahme tatsächlich mit dem Remake zusammenhängt oder reiner Zufall ist, bleibt Spekulation – doch sie passt ins Muster subtiler Hinweise, die Ubisoft seit Monaten streut, ohne offiziell Position zu beziehen. Das vermeintliche Remake für PC, PS5 und Xbox Series X/S würde eine komplett neue Generation von Spielern erreichen, während das Original auf PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One, PC und Nintendo Switch erschien.
Wartespiel ohne Ende für Fans
Während die Indizien sich verdichten – von versehentlichen Livestream-Enthüllungen über mysteriöse Statuen bis zu Soundtrack-Uploads – bleibt die offizielle Bestätigung aus. Für Fans der karibischen Piratensaga bedeutet dies weiteres Warten, wobei die Statue auf Vinted zumindest ein greifbares Zeichen darstellt, dass hinter den Kulissen tatsächlich etwas passiert. Ob Ubisoft das Remake noch 2026 ankündigt oder ob die Verschiebung auf 2027 auch die Marketing-Kampagne komplett umwirft, wird sich zeigen. Eines steht fest: Edward Kenways Rückkehr dürfte früher oder später erfolgen – die Frage ist nur noch wann genau.


