Assassin’s Creed 4: Black Flag – Remake angeblich ohne Gegenwart – dafür mit frischem Beutegut
Das stete Rauschen des karibischen Meeres scheint ein beständiges Flüstern mit sich zu tragen, denn die Gerüchte um eine Neuauflage von Ubisofts Meisterwerk Assassin’s Creed 4: Black Flag haben sich zu einer fast monatlichen Gewissheit entwickelt. Nun verdichtet sich der Seenebel zu einer greifbaren Form, denn ein neuer, detaillierter Bericht aus Frankreich wirft ein gleißendes Licht auf die potenziellen Umwälzungen, die uns bei der Rückkehr ins goldene Zeitalter der Piraterie erwarten könnten. Sollten sich diese Spekulationen bewahrheiten, erwartet uns nicht nur ein grafischer Sprung, sondern eine grundlegende Neuausrichtung des gesamten Spielerlebnisses.
Ein reines Piraten-Epos
Die wohl radikalste und für viele Fans erfreulichste angebliche Änderung betrifft das narrative Herz des Spiels. Dem Bericht des Jeux Vidéo Magazine zufolge soll die Neuauflage die Gegenwarts-Abschnitte, in denen wir als Abstergo-Mitarbeiter den Animus erforschten, komplett streichen. Die Konsequenz wäre eine pure, ununterbrochene Piraten-Saga, die sich voll und ganz auf den charismatischen Freibeuter Edward Kenway und seinen Aufstieg zur Legende konzentriert. Dieser radikale Schnitt würde den Fokus zu 100 Prozent auf die atemberaubende offene Spielwelt der Karibik legen und ein immersives Abenteuer ohne die Unterbrechungen durch die Meta-Erzählung der Serie ermöglichen.
Mehr als nur ein neuer Anstrich
Die Pläne gehen offenbar weit über das Entfernen von Inhalten hinaus. Im Gegenzug soll das Kernspiel spürbar erweitert werden, unter anderem durch neue Quests und Aktivitäten, die die ohnehin schon reichhaltige Welt noch lebendiger gestalten. Besonders spannend ist die Andeutung, dass sogar Inhalte integriert werden könnten, die es aus dem Originalspiel von 2013 aus Zeit- oder Designgründen nicht in die finale Version geschafft haben. Technisch soll die Wiedergeburt auf einer aktuellen Version der hauseigenen Anvil-Engine von Grund auf neu entwickelt werden, was nahtlose Übergänge vom Steuern des Schiffes zum Erkunden einer Insel ohne Ladebildschirme ermöglichen würde. Als möglicher Veröffentlichungszeitraum wird die erste Hälfte des Jahres 2026 gehandelt.
Die Spuren im Sand der Gerüchteküche
Auch wenn Ubisoft selbst die Existenz des Projekts noch nicht offiziell bestätigt hat, ist die Kette an Indizien mittlerweile beeindruckend lang und stützt die aktuellen Berichte. Künstler des lizenzierten Merchandise-Herstellers Play Arts verplapperten sich kürzlich in einem Livestream und deuteten an, dass „etwas mit Edward im Gange ist“. Diese Aussage wurde noch brisanter durch ein Video, in dem Edwards Synchronsprecher Matt Ryan einem Fan beim Signieren eines Autogramms zuraunte, er müsse Black Flag vielleicht bald noch einmal durchspielen. Selbst technische Änderungen in der Steam-Datenbank des Originalspiels wurden kürzlich entdeckt. All diese Rauchzeichen deuten auf ein loderndes Feuer in den Entwicklerstudios von Ubisoft hin, das bald als karibischer Wirbelsturm über uns hereinbrechen könnte.


