Asiens Börsen im gemischten Fahrwasser: Ruhige Märkte und milde US-Inflation beflügeln Erwartungen

Die asiatischen Aktienmärkte standen am Montag im Zeichen einer divergierenden Entwicklung. Laut Jim Reid von der Deutschen Bank herrschte eine bemerkenswerte Ruhe, da die Börsen in Festlandchina und Südkorea aufgrund von Feiertagen geschlossen blieben. Im Hintergrund sorgten milde US-Inflationsdaten vom Freitag weiterhin für positive Impulse, die die Wahrscheinlichkeit von Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed steigerten.
In Tokio erlebte der Nikkei-225 einen marginalen Rückgang um 0,2 Prozent auf 56.806 Punkte. Im Mittelpunkt des Interesses standen die Wirtschaftdaten Japans, die im vierten Quartal nach einem schwachen Vorquartal leicht zulegten. Der Yen geriet hierdurch gegenüber dem US-Dollar etwas unter Druck. Die Zahlen untermauerten die Ausgabenpolitik von Premierministerin Sanae Takaichi, deren Wahlsieg Geschichte schrieb.
Während in China aufgrund des Neujahrsfestes die Börsenaktivitäten nahezu stillstanden, war die Börse in Hongkong für einen kurzen Handelstag geöffnet. Der Hang-Seng-Index kletterte dort um 0,5 Prozent auf fast 26.706 Punkte. Die australische Börse zeigte ebenfalls Stabilität, wo der S&P/ASX 200 um 0,2 Prozent auf 8.937 Punkte zulegen konnte.

