Asiatische Börsen im Spannungsfeld: Geringe Verluste und Lichtblicke
Die asiatischen Märkte standen am Mittwoch erneut unter Druck und knüpften damit an die Kursverluste des Vortages an, beeinflusst durch die fortschreitende Berichtssaison und die anhaltenden Diskussionen über Zollthemen. Eine bemerkenswerte Ausnahme bildete der japanische Aktienmarkt, der dank einer Yen-Abwertung nahezu stabil blieb. Diese Währungsbewegung diente als Unterstützung für die stark exportorientierte japanische Wirtschaft und wurde von positiven Signalen auf dem Anleihemarkt flankiert, wo die Renditen für langlaufende Staatsanleihen merklich gesunken sind.
In China präsentierte sich das Bild uneinheitlich. Während der Hang Seng Index in Hongkong um 0,21 Prozent auf 24.641,92 Punkte anstieg, gestützt durch die Nachricht, dass Nvidia seine speziellen KI-Chips nach einer langen Phase von Exportbeschränkungen wieder in China vertreiben darf, verlor der CSI 300 Index der Festlandbörsen 0,31 Prozent. Diese Entwicklung spiegelt die diversifizierte Marktlage und unterschiedliche wirtschaftliche Einflüsse in der Region wider.
Auch in Australien mussten Anleger leichte Abschläge hinnehmen. Der S&P/ASX 200 gab um 0,79 Prozent nach und schloss damit auf einem leichteren Niveau. Somit bleibt die Region im Spannungsfeld globaler wirtschaftlicher und politischer Entwicklungen, die den Investoren weiterhin einiges an Nervenstärke abverlangen.

