Asiatische Aktienmärkte: Winde der Veränderung aus Japan, während China reguliert
Die asiatisch-pazifischen Börsen setzten am Mittwoch ihren Aufwärtstrend fort, wobei insbesondere japanische Aktien positiv hervortraten. Im Kontrast dazu gerieten die chinesischen Festlandmärkte unter Druck. In China zeigte der Außenhandel ein gemischtes Bild. Ein nochmals gesteigerter Rekordüberschuss aus dem Vorjahr setzte positive Akzente, indem die Dezember-Daten die Vorhersagen der Analysten erheblich übertrafen. Trotz globaler Unsicherheiten und Spannungen, insbesondere mit den USA, konnte das Land 2025 im Außenhandel beeindruckend zulegen. Allerdings traf die weitere Erhöhung der Margenanforderungen für kreditfinanzierte Wertpapierkäufe durch die Behörden auf wenig Begeisterung. Ziel dieser Maßnahmen ist die Eindämmung von Risiken, und es wird erwartet, dass weitere Schritte in diese Richtung folgen. Der CSI-300-Index der chinesischen Festlandbörsen verzeichnete nach anfänglichen Zuwächsen ein Minus von 0,4 Prozent und schloss bei 4.741,93 Punkten. Im Gegensatz dazu legte der Hang-Seng-Index in Hongkong um 0,32 Prozent auf 26.933,57 Punkte zu. Japanische Märkte setzten ihren Aufwärtstrend fort und verzeichneten neue Höchststände. Der Nikkei 225 kletterte um 1,48 Prozent und erreichte einen Schlussstand von 54.341,23 Punkten. Verantwortlich dafür sind anhaltende Hoffnungen auf wirtschaftsstimulierende Maßnahmen sowie Spekulationen über mögliche Neuwahlen. Die beliebte Premierministerin Sanae Takaichi könnte dies als Gelegenheit nutzen, ihre Politik des fiskalischen und monetären Wachstums zu untermauern. Auch andere große asiatische Märkte, darunter Indien, Südkorea und Taiwan, wiesen Gewinne auf, wenn auch moderater als in Tokio. Der australische Markt folgte diesem Muster, mit dem S&P/ASX 200, der um 0,14 Prozent auf 8.820,59 Punkte stieg.

