Asep Medical: Innovativer Diagnosetest erhält Validierung in führender Fachzeitschrift
Asep Medical Holdings hat einen bedeutenden Fortschritt in der Sepsis-Diagnostik erzielt. Die Tochtergesellschaft Sepset Biosciences konnte die Wirksamkeit ihres Diagnosetests SepsetER in einer renommierten Studie in „Nature Communications“ bestätigen. Über 3.000 Patienten wurden untersucht, wobei der Test eine bemerkenswerte Genauigkeit von 87 % bei der Identifizierung von Sepsisrisiken aufwies.
Der Test nutzt die weithin verfügbare Polymerase-Kettenreaktion (PCR) und zeigte bei der Untersuchung von 248 Patienten eine beeindruckende Sensitivität von 94 % für die Vorhersage von Sepsis innerhalb von 24 Stunden. Dies erfolgt anhand des international anerkannten Sepsis-3-Standards, der den Schweregrad von Organversagen misst. Sepsis ist ein globales Gesundheitsproblem und für einen erheblichen Anteil der weltweiten Todesfälle verantwortlich.
Die Sepset-Forschung hob die Bedeutung maschinellen Lernens bei der Identifizierung von sechs Schlüsselgenen hervor, die als Indikator für das Dysregulieren des Immunsystems dienen. Diese Genexpressionssignaturen ermöglichen eine präzise Risikoanalyse, was entscheidend für die schnelle Umsetzung von Behandlungsprotokollen ist. Der zeitnahe Einsatz kann die Sterberate bei verzögerter Behandlung deutlich senken.
Der Test wurde auch auf einer neuen Point-of-Care-Plattform (PoC) weiterentwickelt, die Diagnosen direkt am Patientenbett ermöglicht und so die Behandlungszeit weiter verkürzt. Dank eines Förderzuschusses von den Canadian Institutes for Health Research werden die klinischen Studien zur weiteren Validierung dieses Systems ausgeweitet. Ziel ist es, mit dem SepsetER-Test den Diagnose- und Behandlungsprozess von Sepsis signifikant zu verbessern, um letztlich die hohe Mortalitätsrate dieser heimtückischen Erkrankung zu senken.

