Argenx triumphiert im dritten Quartal: Umsatz und Gewinn übertreffen Erwartungen
Das niederländische Biotechnologieunternehmen Argenx verzeichnete im dritten Quartal 2023 beeindruckende finanzielle Erfolge, die vor allem durch die starke Nachfrage nach ihrem Vorzeigemedikament Vyvgart zur Behandlung schwerer Autoimmunkrankheiten begünstigt wurden. Der Umsatz des Unternehmens verdoppelte sich fast im Vergleich zum Vorjahr und erreichte bemerkenswerte 1,1 Milliarden US-Dollar, wie aus den jüngsten Mitteilungen des Neuzugangs im EuroStoxx 50 hervorgeht.
Trotz steigender Kosten gelang es Argenx, sein operatives Ergebnis auf 346 Millionen US-Dollar zu erhöhen, ein beachtlicher Anstieg gegenüber den 14 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal. Der Gewinn, der den Aktionären zuzurechnen ist, explodierte nahezu auf das Vierfache und belief sich auf 344 Millionen US-Dollar. Diese Zahlen übertreffen die Erwartungen der von Bloomberg befragten Experten signifikant.
Im Fokus steht das Medikament Vyvgart, das mit seinem innovativen Wirkstoff Efgartigimod Alfa als Pionier in seiner Wirkstoffklasse gilt. Es wird vorrangig zur Bekämpfung der Autoimmunkrankheit Myasthenia gravis eingesetzt und ist jüngst auch für Patienten mit chronischer inflammatorischer demyelinisierender Polyneuropathie zugelassen worden.
Der Kurs der Argenx-Aktie konnte in den vergangenen zwölf Monaten um etwa 40 Prozent zulegen. Trotz eines leichten Rückgangs schloss die Aktie zuletzt mit einem Kurs von rund 717 Euro nur knapp unter ihrem Rekordhoch. Das Unternehmen wird derzeit mit einem Wert von 44 Milliarden Euro bewertet und ist seit September fester Bestandteil des EuroStoxx 50.

