Apple's milliardenschweres Investment: Ein Balanceakt zwischen Investition und Regulierung in Indonesien
Der kalifornische Technologieriese Apple befindet sich in einem spannenden Ringen mit der indonesischen Regierung um die Einhaltung strikter Richtlinien für lokalen Inhalt. Trotz eines großzügigen Investitionsangebots von einer Milliarde US-Dollar bleibt die Zulassung der iPhone 16 Serie in Indonesien weiterhin aus. Der indonesische Industrieminister Agus Gumiwang Kartasasmita äußerte sich kritisch zu Apples Vorstoß und erklärte, dass das Unternehmen die regulatorischen Anforderungen noch nicht ausreichend erfüllen könne.
Die in Indonesien im Oktober in Kraft getretene Verkaufsblockade resultiert aus Apples Unfähigkeit, den geforderten Anteil von 40 Prozent lokalem Inhalt in Smartphones zu gewährleisten. Ein weiteres Hindernis ist das Nichterfüllen eines früheren Versprechens: Apple wollte 1,7 Billionen Rupiah, umgerechnet rund 110 Millionen US-Dollar, in Entwicklerakademien investieren, gab jedoch nur 1,5 Billionen Rupiah aus.
Apples aktuell gebotene Milliarde umfasst den Bau einer Produktionsstätte für AirTags auf der Insel Batam sowie neue Forschungs- und Entwicklungszentren. Doch der Minister machte deutlich, dass die Produktion von AirTags nicht als lokaler Inhalt für iPhones zählt.
Trotzdem setzt Apple stark auf den indonesischen Markt mit seinen 280 Millionen Einwohnern und mehr als 354 Millionen aktiven Mobilgeräten. Das Unternehmen hat seine Investitionsangebote deutlich gesteigert, doch der Konflikt bleibt bestehen. Pläne für Fabriken zur Produktion von AirPods Max Komponenten bis Mitte 2025 sind ein Schritt in die richtige Richtung, erzielen jedoch noch nicht den gewünschten Effekt, Indonesiens Wunsch zur Förderung lokaler Herstellung zu erfüllen. Beide Parteien bemühen sich um eine Einigung, um Apples weiteren Marktzugang zu ermöglichen.

