Apple-Steuernachzahlung füllt irische Staatskassen
Ein erfreulicher Geldregen traf kürzlich Irlands Finanzministerium, das dank einer milliardenschweren Steuernachzahlung des Technologie-Riesen Apple einen beträchtlichen Haushaltsüberschuss verbuchen kann. Die Zahlung von beeindruckenden elf Milliarden Euro durch den iPhone-Hersteller hat das Plus auf bemerkenswerte 12,8 Milliarden Euro anwachsen lassen – eine Summe, die fast die anfänglichen Kosten der deutschen Kindergrundsicherung von zwölf Milliarden Euro erreicht.
Apple geriet aufgrund von Steuervergünstigungen, die jahrelang in Irland gewährt worden waren, ins Visier der EU-Kommission. Diese sah in den gewährten Vorteilen einen Verstoß gegen den fairen Wettbewerb und forderte das Unternehmen dazu auf, insgesamt 13 Milliarden Euro an Steuern, inklusive Zinsen, nachzuzahlen. Der Fall fand seinen Weg zum Europäischen Gerichtshof, wo die Brüsseler Wettbewerbshüter letztendlich obsiegten.
Trotz der beträchtlichen Nachzahlung gab Apple bekannt, dass das Unternehmen sogar im betroffenen Quartal einen Gewinn von 13,5 Milliarden Euro verzeichnen konnte. Dies unterstreicht die erstaunliche finanzielle Robustheit des Technologie-Giganten, der auch in herausfordernden Zeiten eine bemerkenswerte Bilanz vorzuweisen hat.

