Apple-Investoren enttäuscht von Entwicklerkonferenz-Abschluss
Nach einem hoffnungsvollen Auftakt verlief der Montag für Anleger von Apple enttäuschend. Die Aktie des Technologie-Giganten verzeichnete trotz eines zunächst freundlichen Starts ein Minus, da die Spannung über mögliche Überraschungen auf der jährlichen Entwicklerkonferenz 'WWDC' sich als unbegründet erwies.
Während der Veranstaltung stellte Apple neue Designs für seine Bedienoberflächen vor, die durch das 'Liquid Glass'-Design geprägt sind – eine neue, transparente Optik, die auf sämtlichen Apple-Geräten, von iPhones über iPads bis zu Macs, Anwendung finden soll. Diese gründliche Neugestaltung bestätigte überdies im Vorfeld kursierende Berichte, während die erhoffte Innovation im Bereich der Künstlichen Intelligenz nicht eingetreten ist.
Trotz der Präsentation vieler neuer KI-basierter Funktionen für spezifische Anwendungen konnte Apple keine größeren Begeisterungen unter den Investoren hervorrufen. Dies wirkte sich auf die Börsenentwicklung der Aktien aus, die seit Jahresbeginn etwa 20 Prozent verloren haben, während der Nasdaq 100 einen leichten Anstieg um etwa 4 Prozent verzeichnete.
Apple ist in der Rangliste der weltweit wertvollsten Börsenunternehmen mittlerweile auf den dritten Platz hinter Nvidia gefallen, während Microsoft die Position als wertvollstes Unternehmen hält.

