Anno 2205: Preview

Im Rahmen der Xmas-Tour 2015 begab sich Ubisoft nach Köln und wir statteten ihnen dort einen Besuch ab. Wir sprachen mit Entwicklern und spielten ein paar Spiele an, darunter das neue Anno 2205. Wir haben für euch unsere ersten Eindrücke und Änderungen im Vergleich zum Vorgänger dokumentiert.

Der Entwickler und Publisher Ubisoft tourte in den letzten Tagen durch Deutschland und präsentierte auf der Xmas-Tour 2015 fünf der noch in diesem Jahr erscheinenden Spiele. Darunter befand sich neben Anno 2205 auch Assassin’s Creed: Syndicate, Rainbow Six Siege, Just Dance 2016 und The Crew Wild Run. In gemütlicher Atmosphäre gab es die Möglichkeit alle diese Spiele anzuspielen, mit Entwicklern in Kontakt zu treten und so nochmal einen persönlichen Einblick in die Titel zu bekommen. Die Mitarbeiter stellten sich allen Fragen und waren für alles offen. Tolles Event!

   Anno 2205

Infos zu Anno

Doch nun zum eigentlichen Thema. Anno 2205 bricht alleine mit dem Titel schon eine Tradition, denn es war üblich, dass sich die Jahreszahlen nicht in zwei aufeinanderfolgenden Jahren erhöhen, sondern es immer abwechselnd nach vorne und zurück geht. Nach Anno 1602 folgte 1503 und dann wiederum 1701. 1404 erschien 2009 und war der bisher letzte Teil der Serie, der im Mittelalter spielte, während der bisher letzte Teil 2070 den ersten Schritt in die Zukunft gemacht hat. Mit Anno 2205 bricht also diese Tradition und es geht einen weiteren großen Schritt in die Zukunft. Im Vergleich zum Vorgänger wird 2205 einiges an Änderungen und Optimierungen bieten, auf die wir nun eingehen.

Anno 2205 – Der (neue) Anfang

Der sechste Teil der Anno-Serie wird von Beginn auf anders sein und ein anderes Ziel bieten, als die Vorgänger. Das Spielgefühl und das Gameplay bleiben sich hingegen treu und altbewährt. Zu Beginn des Spiels muss man seinem Unternehmen einen Namen und ein Logo verpassen, denn das Ziel ist es, das größte Unternehmen der Welt zu werden und alle Interessierten wissen sicherlich schon, dass es auch möglich sein wird, auf dem Mond zu siedeln. Auf der gamescom wurde auch ein drittes Gebiet angekündigt, das wir auf der Xmas-Tour 2015 auch erstmals spielen konnten. Der Mond war zu diesem Zeitpunkt noch nicht Teil der Version.

Haben wir unser Unternehmen gegründet gibt es eine kleine Einführung via Video und anschließend können wir uns eine von drei Gebieten auf der Erde aussuchen, sprich die normalen Karten, die wir auch von den Vorgängern kennen. Der Unterschied zu den Vorgängern fängt aber bereits hier an, denn jedes der drei Gebiete hat eine unterschiedliche Größe, einen unterschiedlichen Aufbau und natürlich unterschiedliche Vorkommen von Rohstoffen und setzt den Fokus auf verschiedene Dinge. Dies kann zum einen ein Logistik-Faktor sein, aber auch bestimmte Rohstoffe. Hat man sich das erste Gebiet ausgesucht, startet man ins Spiel und sieht seine Insel.

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Vielleicht fragen sich einige nun schon, ob wir den Kampagnen-Modus oder das Endlosspiel angefangen haben. Nun, die Antwort ist: weder noch. Anno 2205 verbindet das Endlosspiel mit Hauptaufgaben, die sich über das ganze Spiel ziehen werden und immer wieder zwischendurch auftauchen. Dies stört aber in keinster Weise den Spielfluss, sondern es hilft ungemein, da sich in diesem Teil einiges verändert hat, wo man auch als gestandener Anno-Spieler erst einmal herein finden muss. Die ersten Aufträge beinhalten jedoch die Standard-Aufgaben wie Häuser für Arbeiter und Bewohner zu bauen und erste Produktionsgebäude zu schaffen.

Dennoch merkt man bereits zu Beginn die Unterschiede. Es gibt zunächst drei große Faktoren, die möglichst immer sehr hoch und vor allem im Positiven gehalten werden sollen – neben der Bilanz natürlich. Es gibt nun den Faktor Arbeitskräfte und nicht bloß die reinen Bewohner. Produktionsstätten benötigen Arbeitskräfte – was in den Vorgängern zwar schon in angeschnittener Form enthalten war, aber nicht so entscheidend wie in diesem. Gerade am Anfang sind Arbeitskräfte wichtig und vor allem müssen es viele sein. Einen zentralen Marktplatz oder generell einen zentralen Platz für die Bewohner gibt es nicht länger. Man kann sagen, dass die Einwohner selbstständiger geworden sind, was sich auch später noch zeigt, doch dazu gleich mehr. Die Häuser unserer Arbeitskräfte können bis zu vier Mal erhöht werden, demnach gibt es vier verschiedene Zivilisationsstufen. Außerdem gibt es zum ersten Mal die Möglichkeit Komplexe zu bauen. Sie beanspruchen jeweils vier Mal so viele Felder wie ein normales Haus, beinhalten aber auch das Vierfache an normalen Häusern. Sinnvolle Ergänzung!

Wie gewohnt müssen alle Gebäude mit Straßen versehen sein, um auch für die Produktion bereit zu sein. Als wir unseren Bauradius vergrößern wollten ist uns aufgefallen, dass es keinen begrenzten Bauradius mehr gibt und was noch verwunderlicher war: es gab keine Warenhäuser mehr. Während das Kontor viel größer und futuristischer geworden ist, aber keinerlei Informationen über den Warenhaushalt gab, fehlte auch noch ein Warenhaus. Für Anno-Spieler sicherlich ein Schock, doch es gibt Ersatz. Transportzentren, die Lastwagen zur Verfügung stellen ersetzen die altbekannten Häuser. Sie gewährleisten jedoch auch keinerlei Informationen zu Rohstoffen, eine Übersicht der Rohstoffe findet man in Zukunft oben im HUD.

Transportzentren sind jedoch nicht nur zuständig für den Transport der Waren sondern beeinflussen den zweiten wichtigen Faktor, der da heißt: Logistik. Die Logistik spielt eine sehr zentrale Rolle in Anno 2205 und gibt an, wie effektiv die jeweiligen Fabriken, Farmen, Bergwerke und weiterführende Verarbeitungsstätten funktionieren. Eine kleine Anzeige am unteren Bildschirmrand gibt beim Bau des Zentrums an, wie effektiv das Zentrum an der jeweiligen Stelle wäre. Je höher, desto besser. Wie bereits angedeutet gibt es auch keinen Radius mehr, in dem dies funktioniert. Je weiter die Produktionsstätten weg sind, desto weniger effektiv ist das Zentrum auch. Funktionieren tut es trotzdem.

Der Glaube spielt für die Arbeiter übrigens keinerlei Rolle mehr. Wo man früher noch Kirchen und Kathedralen bauen konnte, stehen vor allem Informationen im Vordergrund. Informationen sind das zentrale Bedürfnis unserer Einwohner und auch die Informationszentren bedienen sich keinerlei Radien mehr. Stattdessen kann man an den gebauten Straßen erkennen, wo der Einfluss gewährleistet ist und auch hier steht am unteren Bildschirmrand die Effektivität des Gebäudes an der jeweiligen Stelle. Übrigens, wo wir schon beim überflüssig werden von alten Traditionen sind, Bäume verlieren ebenfalls ihre Wichtigkeit. Weder für Produktionen, noch für Einwohner sind sie wichtig. Stattdessen beginnt man mit Sonnenblumenöl und Biopolymere als Grundstoffe.

Der letzte der drei angesprochenen und wichtigen Faktoren ist selbstverständlich die Energie. Jedes Gebäude benötigt Energie und diese wird zu Beginn vor allem von Windparks zur Verfügung gestellt. Bei den Windparks gilt wie schon im Vorgänger, dass sich die Radien nicht überschneiden dürfen, da sonst die Produktion sinkt. Der Öko-Faktor fällt in Anno 2205 vollkommen weg und spielt demnach auch keinerlei Rolle mehr bei der Energiegewinnung oder Sonstigem.

Wer sich ein wenig mehr Realismus für die Umgebung gewünscht hat, kommt in Anno 2205 voll auf seine Kosten, denn es gibt nun einen optionalen Tag-/Nacht-Modus. Die Gebäude der Inseln reagieren auf den Tag-Nacht-Wechsel, denn wenn es dunkel wird gehen die Lichter in den Häusern nach und nach an, Straßenbeleuchtung wird angeschaltet und generell sieht man einen dynamischen Wechsel zwischen diesen beiden Tageszeiten. Es gibt auch die Möglichkeit, durch die Fenster der Häuser hinein zu schauen und ein wenig die Garnitur zu sehen. Ob man auch Einwohner drinnen erkennen kann, konnte man noch nicht zu 100% beantworten, demnach könnte es möglich sein.

Das neue Gebiet – Die Arktis

Aus dem Trailer der E3 kennt man bereits das normale Gebiet der Erde und den Mond als komplett neues Gebiet. Auf der gamescom wurde dann angekündigt, dass es noch ein drittes Gebiet geben wird, das man besiedeln und ausbeuten kann. Hierbei handelt es sich um ein sehr kaltes und verschneites Gebiet mit wichtigen Vorkommen für unsere Bevölkerung. Es handelt sich um die Arktis. Zur Arktis gelangt man, wenn man im normalen Gebiet seine „Arche“ ausgebaut hat. Es entsteht ein so genannter Space-Elevator, der eine Verbindung zur Hauptbasis im All darstellt. Der Space-Elevator wird aber besonders später noch sehr nützlich. Hat man diesen aber freigeschaltet, erhält man Zugriff auf die strategische Übersicht. Hier sieht man eine Übersicht der Erde und – mit Arktis – die ersten sechs von neun möglichen, spielbaren Gebieten. Zunächst erhält der Spieler jedoch nur Zugriff auf ein Gebiet der normalen Karten und eines der Arktis-Karten. Die anderen lassen sich später mit Credits freikaufen.

In der Arktis bleibt das generelle Spielprinzip natürlich gegeben, doch gibt es Änderungen, die einen zum Umdenken anstimmen. Zunächst baut man wie gewohnt seine Insel aus, erste Arbeiter ziehen ein, die benötigten Baumaterialien werden abgebaut und verarbeitet und man fängt eben an, seine Insel auszubauen. Doch dann kommt ein, für die Arktis unverzichtbarer, Faktor hinzu. Und zwar die Wärme. In der Arktis ist es nicht gerade warm wie auf den normalen Karten, daher wird den Bewohner auch sehr schnell sehr kalt. Verhindern kann man dies, wenn man eins der produzierenden Gebäude in unmittelbarer Nähe zu den Wohnungen platziert. Was in Anno 2070 noch gestört hat, ist in 2205 also grundlegend für eine zufriedene Bevölkerung.

Später verlangen die Bewohner der Arktis auch Waren, die dort nicht angebaut werden können. Beispielsweise Orangensaft, den wir auf unserer momentanen Hauptinsel in der normalen Karte anbauen. Dazu müssen wir erst unsere „Arche“ in der Arktis upgraden um den Space-Elevator zu erhalten. Über den Space-Elevator wird uns die Möglichkeit eröffnet, zwischen allen neun Karten zu handeln, zunächst aber nur zwischen unseren beiden, bereits besiedelten. Die Handelsroute wird wie gewohnt eingerichtet. Start-Insel, Ziel-Insel und Rohstoff. Alles Weitere passiert automatisch. Um das Upgrade des Space-Elevators zu erhalten und fertigzustellen müssen wir aber in der Arktis und der normalen Umgebung zunächst jeweils eine Kampf-Mission absolvieren.

Die Kampf-Missionen

Die ersten beiden Kampf-Missionen sind Pflicht um das System zu verstehen und eine kleine Einführung zu haben. Dazu landen wir auf einer extra Karte mit einer kleinen Flotte, die wir steuern können. Die Karte ist relativ groß und bietet neben dem Hauptziel auch verschiedene kleinere, optionale Ziele. Im Wasser finden sich blaue Orbs und Spezialfähigkeiten zum Aufsammeln. Mit den Orbs kann die eigene Flotte repariert oder kurzzeitig geschützt werden. Die Spezialfähigkeiten sind ein Raketenschlag mit einer Area of Effect, der ordentlichen Schaden anrichtet, ein EMP-Schlag, der in einem bestimmten Bereich kurzzeitig feindliche Schiffe oder Gebäude lahmlegt und als Drittes ein paar Schiffe zur Unterstützung. Durch das Absolvieren der optionalen Ziele fällt die Belohnung am Ende etwas höher aus und seltene Rohstoffe können erworben werden.

Was wir besonders gut finden ist, wenn man sich rein auf die Hauptaufgabe konzentriert, kann man am Ende in einer kleinen Missions- und Schiffe-Übersicht wählen, ob man auf der Karte noch weiterspielen möchte um alles zu erkunden. So sind die optionalen Ziele nicht an das Hauptziel gebunden und können jederzeit gemacht werden. In der Übersicht können Schiffe zudem geupgraded werden um ihre Eigenschaften wie Schaden oder Lebenspunkte zu erhöhen. Wie bereits erwähnt sind die ersten beiden Missionen Pflicht, alle weiteren sind jedoch vollkommen freiwillig.

Verbesserungen der Gebäude

In Anno 2205 können verschiedene Produktionsgebäude mit Modulen ausgestattet werden. Die Module verbrauchen die seltenen Rohstoffe und können demnach nicht einfach mal eben so gewechselt werden, sondern sollten mit Bedacht ausgetauscht werden. Module bringen zum Beispiel den Vorteil, dass ein energieerzeugendes Gebäude 10% mehr Energie erzeugt als normal, 10% weniger Arbeitskräfte benötigt oder den Unterhalt des Gebäudes um 10% reduziert. Sehr nützlich!

Apropos sehr nützlich. In den vorherigen Ablegern ist es sicherlich öfter mal vorgekommen, dass wir uns mal verbaut haben oder im Nachhinein noch ein Gebäude umplatzieren wollten, dies ging aber nur, indem wir das Gebäude abgerissen haben. Damit ist nun Schluss, denn es ist im neuen Teil möglich Gebäude einfach zu verschieben. In den leichteren Schwierigkeitsgraden kostet dies keinerlei Ressourcen, in den höheren natürlich schon. Dieses Feature hat schon lange gefehlt!

Anno 2205 – Spaß zusammen oder nur alleine?

Für Fans des Franchises, die vor allem in 2070 lange Sessions mit ihren Freunden aufgebaut haben oder im Multiplayer gegeneinander versucht haben, möglichst groß zu werden und alle Inseln für sich zu beanspruchen, die werden in Anno 2205 leider nicht auf ihre Kosten kommen. Es wird keinen Multiplayer-Modus geben und auch keinen Koop-Modus mehr. Der Fokus von Anno 2205 wird voll und ganz auf dem Singleplayer liegen. Was aber im späteren Verlauf möglich ist, ist es mit anderen echten Spielern Handel zu betreiben. Das ist ehrlich gesagt sehr, sehr schade, denn mit einem oder mehreren Kollegen zu bauen war eines der Highlights im Vorgänger.

Wie genau der Handel mit anderen Spieler von statten gehen soll, ist aber noch nicht bekannt. Daher bleibt es abzuwarten, inwiefern das wirklich sinnvoll ist oder wie sehr einem der Mehrspieler- und/oder Koop-Modus fehlen wird.

Zusammenfassung

Anno 2205 siedelt sich weiter in der Zukunft an und bricht mit der Tradition, der sich abwechselnden Jahreszahlen, die mal weiter voraus und mal weiter zurück gehen. Es gibt gleich zwei neue, besiedelbare Gebiete, die sich namentlich als Arktis und Mond kennzeichnen. Es gibt drei Kernfaktoren, Arbeitskräfte, Logistik und Energie, die möglichst immer im hohen positiven Bereich angesiedelt sein sollten. Das Warenhaus wird durch Logistikzentren ersetzt und Radien der wichtigen Gebäude für Einwohner entfallen für den Logistik Wert. Es ist möglich bis zu neun Karten, jeweils drei für jedes Gebiet, zu besiedeln und zwischen allen Handelsrouten zu errichten. Die Zukunft lässt Bäume und sonstige, einst wertvolle, Rohstoffe links liegen. Es wird keinen Multiplayer-/Koop-Modus geben, stattdessen wird es lediglich möglich sein, mit anderen Spielern Handel zu betreiben.

Was uns auf der einen Seite durch fehlende oder herausgenommene Features enttäuscht, machen die Neuerungen wieder wett. Inwiefern sich die neuen Features aber auswirken, bleibt abzuwarten, wenn Anno 2205 am 3. November 2015 für den PC erscheint. Bis dahin müssen wir uns noch ein wenig Gedulden und können die Entwicklung des Spiels verfolgen.

Gaming / Diverses / Games / Ubisoft / angespielt / Anno 2205 / eindruck / Handson / Preview
[shooter-szene.de] · 08.10.2015 · 20:13 Uhr
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