Anhaltende Diplomatie: Selenskyj sieht Gesprächsbedarf mit Washington
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach jüngsten Verhandlungen in den Vereinigten Staaten seine Bereitschaft zur Fortsetzung der Dialoge zur Beendigung des russischen Angriffskrieges bekundet. Nach einem produktiven Austausch mit dem Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates, Rustem Umjerow, und Generalstabschef Andrij Hnatow, erklärte Selenskyj, dass weitere Gespräche mit den USA erwartet werden.
Auf Basis der Treffen in den USA, an denen auch der amerikanische Ukraine-Chefunterhändler Steve Witkoff beteiligt war, wurden mehrere Entwürfe erstellt. Diese umfassen Sicherheitsgarantien für die Ukraine, Pläne für den Wiederaufbau des Landes sowie die grundlegenden Prinzipien zur Beendigung des Krieges. Obwohl Selenskyj nicht ins Detail ging, betonte er auf Telegram, dass jede Verhandlungsrunde die ukrainischen Interessen stärkt und kündigte an, den konstruktiven Dialog fortzusetzen.
Der Präsident äußerte zudem seinen Dank an die europäischen Partner für ihre Unterstützung in den diplomatischen Bemühungen. Er unterstrich die Notwendigkeit, den Druck auf Russland parallel zur diplomatischen Arbeit aufrechtzuerhalten.
In einem weiteren Treffen des Wochenendes traf sich Steve Witkoff in den USA mit dem Kreml-Beauftragten Kirill Dmitrijew. Dieses Gespräch wurde ebenfalls als konstruktiv charakterisiert, wobei Dmitrijew angewiesen wurde, den russischen Präsidenten Wladimir Putin über die Ergebnisse in Miami zu informieren. Eine Einigung auf einen Waffenstillstand steht allerdings noch aus.

