Angespannte Lage: Sabotage an Bahnstrecke bei Koblenz entdeckt
Ein kürzlich entdeckter Fall von Vandalismus an einer Bahnstrecke bei Koblenz sorgt für Unruhe und intensive Ermittlungen. Die Polizei stuft den Vorfall als Angriff auf die Bahninfrastruktur ein, nachdem ein Hochspannungskabel absichtlich beschädigt wurde, was zu einem Brand führte. Zur Klärung der Hintergründe gibt es derzeit aber noch keine konkreten Hinweise oder Informationen.
Der Schaden an der Strecke zwischen Neuwied und Koblenz blieb über drei Wochen unentdeckt, obwohl es wiederholt zu Spannungsschwankungen kam. Die eigentliche Tat wird auf den 1. September datiert. Trotz des Vorfalls konnte der Bahnverkehr regulär weitergeführt werden, wodurch keine Behinderungen im Fahrplan entstanden.
Die Bundespolizei in Trier ist nun mit einer intensiven Zeugenbefragung betraut. Sie vermutet, dass die Täter möglicherweise Brandverletzungen erlitten haben und ärztliche Hilfe in Anspruch genommen haben könnten. Die Sabotage reiht sich in eine Serie von Zwischenfällen in den letzten Wochen ein, in denen ähnlich gelagerte Angriffe auf Bahngleise namentlich in Nordrhein-Westfalen signifikante Auswirkungen hatten.

