Alnatura zieht sich aus Schweizer Markt zurück: Ein Kapitel endet, ein neues beginnt
Alnatura zeigt sich resilient, indem es sich auf seine Kernkompetenzen im Vertrieb konzentriert, während es die Leitung seiner Bio-Supermärkte in der Schweiz zum Ende des Jahres 2025 einstellen wird. Dieser Schritt folgt auf die Ankündung der Genossenschaft Migros Zürich, den seit 2012 bestehenden Franchising-Vertrag nicht fortzuführen, was Alnatura veranlasste, verschiedene Optionen zur Weiterführung zu prüfen.
Trotz intensiver Bemühungen konnte keine Nachfolgelösung gefunden werden, die den hohen Ansprüchen der Marke gerecht wird. Die Konsequenz dieses Rückzugs trifft etwa 260 Mitarbeitende, die in den 25 Filialen von Baden bis Zürich tätig sind. Um den Mitarbeitenden Perspektiven zu bieten, unterbreitet Migros Zürich jedem Einzelnen ein alternatives Jobangebot innerhalb der Genossenschaft.
Parallel dazu werden Optionen für die Nutzung der Ladenflächen geprüft, sowohl innerhalb der Migros-Gruppe als auch durch externe Interessenten. Alnatura nimmt Abschied vom stationären Handel, bleibt aber dennoch ein fester Bestandteil des Schweizer Marktes.
Dank einer fortgeführten strategischen Partnerschaft mit der Migros wird der Vertrieb der bekannten Alnatura-Produkte über Migros-Filialen und im Onlinehandel weiter intensiviert. So verspricht Alnatura, sein Sortiment kontinuierlich auszubauen und den Kunden eine Vielzahl geschätzter Produkte zugänglich zu halten.

