Alexandra Popp zwischen Wolfsburg und Dortmund: Zukunftsplanung noch unklar
Alexandra Popp, die renommierte Fußballspielerin, hält ihre Zukunft beim VfL Wolfsburg weiterhin offen. Die frühere DFB-Kapitänin äußerte in einem Interview gegenüber dem 'Kicker', dass ein Wechsel zu Borussia Dortmund in Erwägung gezogen wird. Der 34-jährigen Stürmerin fällt es schwer einzuschätzen, ob in diesem Jahr der richtige Zeitpunkt für einen solchen Schritt wäre.
Popps aktueller Vertrag mit Wolfsburg endet zum Saisonabschluss. Die erfahrene Nationalspielerin und Olympiasiegerin von 2016 wird seit geraumer Zeit mit den BVB-Frauen in Verbindung gebracht, die sich als Zweitplatzierte der Regionalliga West einen Namen gemacht haben und ehrgeizige Bundesliga-Pläne hegen. Popp, die im Ruhrgebiet geboren wurde, begann ihre Karriere beim MSV Duisburg, bevor sie 2012 zum VfL Wolfsburg wechselte.
Die Entscheidung über ihre kommende Spielzeit möchte Popp jedoch nicht übereilt treffen. Sie sieht noch viele ungeklärte Aspekte: Ein Verbleib in Wolfsburg wird ebenso in Betracht gezogen wie ein Engagement bei einem neuen Club oder sogar ein Karriereende.
In der Bundesliga überzeugt Popp derzeit neben Selina Cerci von Hoffenheim als Spitzenreiterin der Torschützinnenliste mit jeweils zehn Treffern. Ihr körperliches Wohlbefinden beschreibt sie als ausgezeichnet, was ihr nach ihrem Rücktritt aus dem Nationalteam 2024 zusätzliche Regenerationsmöglichkeiten bietet. Abseits des Spielfeldes empfindet Popp eine Erleichterung, da sie nicht mehr die Last der langjährigen Verantwortung als Nationalspielerin trägt. Diese neue Freiheit beeinflusst positiv ihr Spiel und lässt sie ohne Druck agieren.

